Testamente, Ehepakten, Vermögensinventare, Teil 2
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AA 0064, 1089
AA 0064 Kleve, Gerichte: Hauptbestand
Kleve, Gerichte: Hauptbestand >> 3. III. Landgericht Wesel >> 3.4. Freiwillige Gerichtsbarkeit >> 3.4.2. Testamente
1801-1807
Enthaeltvermerke: Enthält: 18. Vermögen der Eheleute Silberarbeiter Johann Friedrich Ludwig Hink und Johanna Sophia Opdenhoff, 1801 November 3; 19. Vermögen der Eheleute Apotheker Heinrich Luyken (Sgl.) und Clara Gertrud Osthoff. Mit 1. Anhang. 4 Kinder: Daniel, Joh. H, 2 Töchter. Bauernhof: Casselmanshof zu Ennelsem, Gem. Spellen. Porzellan, Zinn, Kupfer usw. Silbergeschirr, Leinwand, Möbel, Spiegel; 20. Vermögen der Eheleute Steuerrezeptor Berhard Gottlieb Wolters (Sgl.) Witwe Johanna Christina Werner. 2 Güter zu Vörde, 2 Hs. in der Brück- u. Feldstr. zu Wesel, 1803 Juli 7; 21. Vermögen des Branntweinbrenners Wilhelm Stevens durch Schwester Judith Tervoort (Sgl.) (Leinwand, Kupfer, Zinn, Fuselkessel usw.), 1803 September 12; 22. Vermögen des Kaufmanns Heinrich Daniel Osthoff (Sgl.). Forderungen in Köln, Amsterdam, Zulphen, Rotterdam, Offenbach usw, 1804 Januar 18; 23. Vermögen der Friederike Henriette Dorothee, Witwe Stauphm. von Knorr geb. Köhler (Sgl.), 1804 Februar 3; 24. Vermögen der Eheleute Bernhard Rocholl Textilkaufmann (Sgl.) und Cecilia Saltet (letztg. +) Im Nachlass: Doppelstein, Zwillich, Siamersen, Strümpfe, Bandwerk, Zwirn usw. Haushalt, Möbel, Spiegel, Kupfer u. Zinnwerk, 1805 Juni 18; 25. Vermögen der Witwe Pfeifer geb. Beckerhoff, Ölemüth, Häuser auf dem Hausberg, 1805 Juli; 26. Vermögen der Eheleute Rentmeister und Deichgraf Joh. Megboom (Sgl.), Hendrina, geb. Wessels (diese +), 1805 Juli 7; 27. Vermögen der Eheleute Joh. Chr. Wessels (+) Möbelkaufmann (Sgl.) und Anna Maria Driessen. Fibbenhof in Hamminkeln, Bautshr u. Biserch für 13621 Fl. Textilien im Nachlass, 1805 August 28; 28. Vermögen der Eheleute Johann Heinrich Kock (Sgl.) (Witwe Johanna Christ. geb. de Waas +). Höfe zu Bucholt-Welusen, Ginderich usw. (Grosses Vermögen), 1805 Dezember 2; 29. Vermögen der Eheleute Joh. Abraham Korten (+) (Sgl.), in der Goldstr. (Lebensmittelgeschäft) (Inventar), 1806 Mai 16; 30. Vermögen der Witwe Maria Magdalena Spaltman, geb. Strauck (in der Baustraße), Sgl. Assistent Joh. H. Stauch (Sgl.). Im Inventar: zahlreiche Forderungen, zum Beispielan das Amt Büderich-Wallach 1000 Th., an Stadt Goch 1000 Th., an Amt Bürderich 702 Th., an Kirchspiel Issien 2300 Th., an Stadt Wesel ca. 2000 Rth. usw. - Porzellan, Spiegel, Spiegeltipp, Gemälde, Bücher, Kupferstich, Kupfer, Zinnpuppe, viel Zinn, Kupfer, Blech, Eisen, Hausgeräte, Mobilien, Leinenzeug, Betten usw.; 31. Vermögen des Kaufmanns Johann Christian Kersten (Sgl. des Notars Eberh. Duden). 1/2 Hof zu Vörde, 1807 August 10; 32. Vermögen der Eheleute Hermann Bösken (+) (Witwe Sophie Bürcke) und Anna Spaltmann, 1807 Oktober 8.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:17 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.3. Kleve-Mark (Tektonik)
- 1.1.3.6. Gerichte (Tektonik)
- Kleve, Gerichte AA 0064 (Bestand)
- 3. III. Landgericht Wesel (Gliederung)
- 3.4. Freiwillige Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 3.4.2. Testamente (Gliederung)