Bischof Ulrich von Passau überträgt zusammen mit seinem Vogt Ulrich der Äbtissin Kunigunde zu Niedernburg die Kirche zu Perlinesperge(1) und den dritten Teil des Zehnten in den angegebenen Grenzen gegen drei Huben, die der Vogt der Äbtissin, Graf Berengar(2), an den Bischof übergibt. Zeugen: Graf Uverrand, sein Sohn Liutolt, Chadalhoh von Chirchperch(3), Bucco von Stodizi(4), Hartnit von Tiuren(5), Adalbert von Rietmarch(6), Gotefrit von Gottinesdorf(7), Dietmar von Walde(8), Friderich von Hunesperch(9), Engilmar von Wolfaha(10), Ru(e)dpert und Hugo von Palsenzi(11), Baldmar und Dietheri, Hiltipreht von Ipphe(12), Uveriant von Cinsinperg(13), und Adalbert. S: Bischof Ulrich
Vollständigen Titel anzeigen
Bischof Ulrich von Passau überträgt zusammen mit seinem Vogt Ulrich der Äbtissin Kunigunde zu Niedernburg die Kirche zu Perlinesperge(1) und den dritten Teil des Zehnten in den angegebenen Grenzen gegen drei Huben, die der Vogt der Äbtissin, Graf Berengar(2), an den Bischof übergibt. Zeugen: Graf Uverrand, sein Sohn Liutolt, Chadalhoh von Chirchperch(3), Bucco von Stodizi(4), Hartnit von Tiuren(5), Adalbert von Rietmarch(6), Gotefrit von Gottinesdorf(7), Dietmar von Walde(8), Friderich von Hunesperch(9), Engilmar von Wolfaha(10), Ru(e)dpert und Hugo von Palsenzi(11), Baldmar und Dietheri, Hiltipreht von Ipphe(12), Uveriant von Cinsinperg(13), und Adalbert. S: Bischof Ulrich
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 4
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1010-1250
1092 - 1121, nach 1110
Fußnoten:
1) Perlesreut (Lkr. Freyung-Grafenau)
2) von Sulzbach (Gde. Sulzbach-Rosenberg, Lkr. Amberg-Sulzbach)
3) Kirchberg (Gde. Perlesreut, Lkr. Freyung-Grafenau) ?
4) ?
5) ?
6) ?
7) Gottsdorf (Gde. Untergriesbach, Lkr. Passau)
8) Wald (Lkr. Cham)
9) Raßreuth (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
10) Wolfa (Gde. Ortenburg, Lkr. Passau)
11) ?
12) Ipf (Nebenfluß der Donau, westlich von Enns, OÖ, A)
13) Zinsberg (Gde. Walching, Lkr. Passau)
Hinweis: Insert in Urk. Nr. 448 (1434 IX 6).
1) Perlesreut (Lkr. Freyung-Grafenau)
2) von Sulzbach (Gde. Sulzbach-Rosenberg, Lkr. Amberg-Sulzbach)
3) Kirchberg (Gde. Perlesreut, Lkr. Freyung-Grafenau) ?
4) ?
5) ?
6) ?
7) Gottsdorf (Gde. Untergriesbach, Lkr. Passau)
8) Wald (Lkr. Cham)
9) Raßreuth (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
10) Wolfa (Gde. Ortenburg, Lkr. Passau)
11) ?
12) Ipf (Nebenfluß der Donau, westlich von Enns, OÖ, A)
13) Zinsberg (Gde. Walching, Lkr. Passau)
Hinweis: Insert in Urk. Nr. 448 (1434 IX 6).
Pergament
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Reste eines durchgedruckten Siegels.
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Passau
Literatur: Regest: Boshof Bd. I, Nr. 521.
Originaldatierung: undatiert.
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Passau
Literatur: Regest: Boshof Bd. I, Nr. 521.
Originaldatierung: undatiert.
Medium: A = Analoges Archivalie
1092 - 1121, wahrsch. nach 1110
Ulrich, Vogt des Bischofs zu Passau
Kunigunde: Äbtissin von Kloster Neuburg
Berengar, Graf zu Sulzbach, Vogt des Klosters Niedernburg
Uverrand, Graf
Liutolt, Sohn des Grafen Uverrand
Chadalhoh von Kirchberg
Bucco von Stodizi
Hartnit von Tiuren
Rietmarch: Adalbert von
Gotfried von Gottsdorf
Dietmar von Walde
Friderich von Hunesperch
Englmar von Wolfa
Rudpert von Palsenzi
Hugo von Palsenzi
Baldmar von Ipf
Diether von Ipf
Hiltiprecht von Ipf
Uveriant von Zinsberg
Perlesreut (Lkr. Freyung-Grafenau): Zehnt
Sulzbach (Gde. Sulzbach-Rosenberg, Lkr. Amberg-Sulzbach)
Kirchberg (Gde. Perlesreut, Lkr. Freyung-Grafenau)
Gottsdorf (Gde. Untergriesbach, Lkr. Passau)
Wald (Lkr. Cham)
Wolfa (Gde. Ortenburg, Lkr. Passau)
Ipf (Nebenfluß der Donau, westlich von Enns, OÖ, A)
Zinsberg (Gde. Walching, Lkr. Passau)
Passau (krfr.St.)
Raßreuth (Gde. Hauzenberg, Lkr. Passau)
Passau (krfr.St.), Hochstift: Bischöfe \ Ulrich
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Äbtissinnen \ Chunigund
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ