Die weltlichen Statthalter des Hochstifts Regensburg (1) teilen Erzbischof Hieronymus von Salzburg im Namen von Bischof Anton Ignaz von Regensburg mit, dass sie auf die nach dem Tod von Franz Georg Gerstlacher vakante Pfarrei Rohrdorf (2) gemäß dem einem Bischof von Regensburg zustehenden Präsentationsrecht den Priester Dr. Frantz Xaver Scherer als neuen Pfarrrer präsentieren. Mit eigenhändiger Unterschrift von Johann Joseph Moyses Staindl, Hof- und Kammerratssekretär. Siegler: S: Regensburg, Hofkanzlei
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Die weltlichen Statthalter des Hochstifts Regensburg (1) teilen Erzbischof Hieronymus von Salzburg im Namen von Bischof Anton Ignaz von Regensburg mit, dass sie auf die nach dem Tod von Franz Georg Gerstlacher vakante Pfarrei Rohrdorf (2) gemäß dem einem Bischof von Regensburg zustehenden Präsentationsrecht den Priester Dr. Frantz Xaver Scherer als neuen Pfarrrer präsentieren. Mit eigenhändiger Unterschrift von Johann Joseph Moyses Staindl, Hof- und Kammerratssekretär. Siegler: S: Regensburg, Hofkanzlei
Erzstift Salzburg Konsistorium Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Konsistorium Urkunden 10
StAM Abgabe 1984 Nr. 696
Erzstift Salzburg Konsistorium Urkunden
Erzstift Salzburg Konsistorium Urkunden >> Urkunden
1776 April 20
Fußnoten:
1) Regensburg (krfr.St.)
2) Rohrdorf (Lkr. Rosenheim)
1) Regensburg (krfr.St.)
2) Rohrdorf (Lkr. Rosenheim)
Erzstift Salzburg Konsistorium Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Mit aufgedrücktem Sg.
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg, bischöfl. Residenz
Vermerke: RV: Praesentation auf die pfarr Rohrdorf in Saltzburger bistum für dem priester Frantz Xaveri Scherer s.s. theolocia doctori lautend, 30. april anno 1776 In consistorio 5. May 1776, clementissime acceptat a fuit praesens praesentatio
Originaldatierung: So geschehen in der hochfürstlichen residenz zu Regensburg den zweinzigsten monaths tag april 1776
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1776
Monat: 4
Tag: 20
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg, bischöfl. Residenz
Vermerke: RV: Praesentation auf die pfarr Rohrdorf in Saltzburger bistum für dem priester Frantz Xaveri Scherer s.s. theolocia doctori lautend, 30. april anno 1776 In consistorio 5. May 1776, clementissime acceptat a fuit praesens praesentatio
Originaldatierung: So geschehen in der hochfürstlichen residenz zu Regensburg den zweinzigsten monaths tag april 1776
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1776
Monat: 4
Tag: 20
Gerstlacher: Franz Georg, Pfarrer, Rohrdorf
Scherer: Franz Xaver, Dr., Pfarrer, Rohrdorf
Staindl: Johann Joseph Moyses, Hof- u. Kammerratssekretär, Regensburg
Regensburg (krfr.St.), Hochstift: Bischöfe\ Anton Ignaz
Rohrdorf (Lkr. Rosenheim), Pfarrei: Präsentationsrecht
Rohrdorf (Lkr. Rosenheim), Pfarrei: Pfarrer\ Franz Georg Gerstlacher
Rohrdorf (Lkr. Rosenheim), Pfarrei: Pfarrer\ Dr. Franz Xaver Scherer
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Hieronymus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
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