Hofmark Waldau (Bestand)
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Hofmark Waldau
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 4. Hofmarken und Patrimonialgerichte
1553-1862
Vorwort: In Waldau (Gde. Vohenstrauß, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab) bestand eine Herrschaft mit Blutgerichtsbarkeit. Die Waldauer verkauften sie 1545 an die Wirsberger (bis 1632). Weitere Inhaber waren die Herren von Enkefort, von Ende des 17. Jahrhunderts bis Anfang des 19. Jahrhunderts die Freiherren von Rumel, ab 1809 die Freiherren von Lilien. Untertanen lebten in Altenstadt, Arnmühle, Erpetshof, Iltismühle, Kößmühle, Matzlesrieth, Neumühle, Oberkanau, Trasgeschieß, Waldau, Zeßmannsrieth, Zieglmühle, Trauschendorf und Braunetsrieth. Im Jahr 1819 wurde den Brüdern Franz Anton und Karl Josef von Lilien ein Patrimonialgericht I. Klasse bewilligt, das 1820 in ein Patrimonialgericht II. Klasse umgewandelt wurde. 1848 fiel es an den Staat. Der Bestand umfasst 148 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1553 bis 1862. Briefprotokolle: Briefprotokolle Vohenstrauß 1566-1623. Das eigentliche Schlossarchiv Waldau befindet sich als Teil des Archivs der Freiherren von Lilien im Stadtarchiv Werl (Hedwig-Dransfeld-Straße 23, 59457 Werl; E-Mail: post@werl.de).
Hofmark Waldau
148
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ