Matheis Stoppel von Krauchenwies, gewählter und erbetener Obman, Wolf Eyßenbartt, Schultheiß zu Sigmaringen, Jakob Grüner, Amtmann zu Veringendorf, Jakob Volckwin, Bürgermeister, und Klaus Kyfferlin, Bürger und des Rats zu Scheer, alle vier erbetene Zusätze, entscheidenen einen Streit zwischen Amtmann und Gemeinde zu Bingen einerseits und Amtmann, Gericht und Gemeinde zu Jungnau andererseits wegen eines gemeinen Triebs und Tratts von Heinrich Rapps Anwander in Oberlengenfeld - Linde auf Hoppental - Weg, der die von Jungnau und Bingen scheidet - Gayßtal, welches ins Roßfeld geht - Mehlbaum - Genßbühel - des Baders Acker - das Tal hinauf in Litenfeld nach Kundschaft, Umritt und Augenschein durch folgenden Spruch: Die von Jungnau sollen fahren und treiben ihren Holzlauchen nach wie bisher. Die von Bingen sollen in folgendem Bezirk treiben und fahren: am Hochgestraß beim Hirschhag - Stein bei der Birke an Unser Frauen von Bingen Acker - Steinmauer in Litenfeld - Stein bei der Maßeltür - Stein unten an des Baders Acker gegen Hohenberg bei dem Aichlin - Stein bei dem Krießbaum oben am Mantzentälin - dieses Täin hinab - Stein am Weg von Bingen nach Veringen - Stein bei der Buche oben in Roßfelder Wiesen am Weg, der ins Hoppental geht - Kolberg - Stein bei der Steimauer - Stein in der Hilb, welcher Unserer Frau von Bingen und derer von Jungnau Hölzer scheidet - Stein bei der Steinmauer an der oberer Kollstatt - Stein bei der großer Eiche in Unser Frauen Holz - Stein bei der Buche in Klaus Pfaffs von Jungnau Acker zwischen Ober- und Unterlegenfeld - Oberlengenfeld - Stein bei der Birnbaum zwischen Unser Frauen und Heinrich Vogts Äckern - Stein bei der Eingrene. - Dieser Bezirk soll beiden Parteien ein gemeiner Trieb und Tratt sein, unbeschadet dem Eigentum, der Herrlichkeit und Obrigkeit des Grafen Friedrich zu Fürstenberg als Herrn zu Jungnau. Die Gerichtskosten sollen die Parteien zur Hälfte tragen. Es werden zwei Urkunden ausgefertigt