A013_IV_004
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
1974 - 1986
Die Akte wurde auf Grund ihres Umfangs in zwei Mappen unterteilt, die durch den Zusatz A und B unterschieden werden.
Teil A:
Die Mappe ist durch Registratureinlagen alphabethisch gegliedert und enthält die Geschäftskorrespondenz - teilweise mit Durchschlägen der Briefe Hertz' - von 1974 bis 1986 beginnend mit dem Buchstaben A bis zum Buchstaben H. Der Inhalt der Akte betrifft sowohl den Verkauf von Kunst aus der DDR als auch Ausstellungsplanungen mit Künstlern der DDR. Neben Angeboten und Verkäufen von Grafiken Tübkes und Heisigs, sowie Kataloganfragen, Danksagungen für Katalogzusendungen und Pressekorrespondenzen (FAZ, Art, Aufbau Verlag, Der Spiegel, Henschelverlag, Hessischer Rundfunk), bildet der Briefwechsel zu Prof. Bernhard Heisig den Schwerpunkt der Akte. Dieser beginnt hier im Jahr 1978 anlässlich eines Ausstellungsprojekts und endet 1985. Aus der Korrespondenz, den Gedächtnis-Protokollen und Leihverträgen gehen neben den freundschaftlichen Beziehungen auch die Schwierigkeiten des Kunsthandels zwischen BRD und DDR, die Beschränkungen und staatlichen Bestimmungen hervor, aber auch die Rezeption der DDR-Künstler im Ausland (z. B. die Pariser DDR-Ausstellung 1981). Gleichzeitig zeigen die Briefe die Vermittlung weiterer DDR-Künstler (Sitte, Mattheuer) in die BRD. Die Akte enthält außerdem Preislisten aus den Jahren 1979/80, den Verkauf des Bildes "Kommune" an die Hamburger Kunsthalle 1980 und einen handschriftlichen Brief Heisigs aus dem Jahr 1982.
Teil B:
In der Mappe befindet sich der zweite Teil der Geschäftskorrespondenz des Kunsthandels mit DDR-Künstlern. Die alphabethische Unterteilung setzt sich hier mit dem Buchstaben I fort und endet bei Z. Wieder stehen Angebote und Verkäufe von Grafiken, sowie Kataloganfragen, Danksagungen für Katalogzusendungen und Pressekorrespondenzen (Das Kunstwerk, Süddeutsche Zeitung, Stern, Die Zeit) im Vordergrund. Bemerkenswert ist der Briefwechsel mit dem Sammler Prof. Dr. Ludwig zum Erwerb des Bildes "Der Maler und sein Thema", der bereits im ersten Teil der Akte in der Korrespondenz zwischen Hertz und Heisig zur Sprache kam. Desweiteren enthält die Akte den Schriftwechsel und ein Gedächnisprotokoll zum Kauf von B. Heisigs Werk "Das Atelier" durch Dr. Bernhard Schnackenburg für die Staatlichen Kunstsammlungen Kassel 1980/81 und den Kauf Sittes Gemäldes "Preußischer Soldatentanz" durch Dr. Werner Timm für die Ostdeutsche Galerie Regensburg 1980. Einen Schwerpunkt der Akte bildet die geschäftliche Künstlerkorrespondenz zu Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte, Volker Stelzmann, Werner Tübke und Heinz Zander:
Die Korrespondenz zu Mattheuer beginnt 1978 mit der Planung eines Ausstellungsprojekts bei Hertz. Nach diversen Planungen und Besuchen Hertz' in Leipzig spricht sich Mattheuer am 20.03.1981 gegen die Verkaufsausstellung aus.
Über die Vermittlung durch Heisig stimmt Sitte einer Ausstellung in der Korrespondenz ab 1980 zu. Das Projekt wird 1982 verwirklicht, die Korrespondenz hier bis 1985 weitergeführt.
Die kurze Korrespondenz mit Stelzmann bespricht den Atelierbesuch 1979 und denkt Ausstellungsprojekte an, die laut Korrespondenz aber nicht zustande kamen.
In dem Briefwechsel mit Tübke sind einige Autographien, Preislisten, Gästewünsche Tübkes und Gedächtnisprotokolle enthalten. Die Korrespondenz beginnt 1974 mit einem Ausstellungsangebot Hertz' und schließt hier Ende 1984. Ein in der Korrespondenz enthaltenes Gedächtnisprotokoll (von Frau Hertz?) vom 10.3-16.3.1978 beschreibt neben anderen Informationen der Reise, die ersten Eindrücke von Heisig, Mattheuer, Tübke u. a.
Die Korrespondenz mit Zander beinhaltet ebenfalls neben Ausstellungsvorbereitungen ein interessantes Gedächtnisprotokoll über die ersten Eindrücke von dem Künstler.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Eckert, Iris: Kampen/Sylt
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Meyer-Ellinger, Galerie: Frankfurt
Pels-Leusden, Galerie: Berl
enthält Künstler/innen:
Baumeister, Willi
Beckmann, Max
Brüne, Gudrun
Heisig, Bernhard
Jansen, Franz M.
Matta, Roberto
Mattheuer, Wolfgang
Sitte, Willi
Stelzmann, Volker
Tübke, Werner
Uhlmann, Hans
Waller, Jürgen
Zander, Heinz
enthält Museen/Institutionen:
Basel, Kunstmuseum
Berlin, Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik
Berlin, Kupferstichkabinett der Nationalgalerie (Direktor Dr. Werner Schade)
Berlin, Nationalgalerie (Direktor Dr. Dieter Honisch)
Berlin, Staatliche Museen, Nationalgalerie (Direktor Dr. Peter Betthausen)
Berlin, Staatlicher Kunsthandel der DDR
Berlin, Zentrum für Kunstausstellungen der DDR
Braunschweig, Staatliches Herzog-Anton-Ulrich-Museum (Kustos Dr. Christian von Heusinger)
Bremen, Kunsthalle (Direktor Dr. Busch)
Dresden, Staatliche Kunstsammlungen
Duisburg, Wilhelm-Lehmbruck-Museum (Direktor Dr. Siegfried Salzmann)
Gera, Kunstgalerie (Direktor Prof. Dr. Gerhard Winkler)
Hamburg, Kunsthalle (Hauptkustos Dr. Helmut R. Leppien)
Hamburg, Kunstverein (Uwe M. Schneede)
Hannover, Kunstmuseum mit Sammlung Sprengel
Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Städtische Kunstsammlung
Karlsruhe, Badischer Kunstverein
Kassel, Staatlische Kunstsammlungen (Dr. Bernhard Schnackenburg)
Leipzig, Das Museum der Bildenden Künste (Direktor Dieter Gleisberg)
Regensburg, Ostdeutsche Galerie (Direktor Dr. Werner Timm)
Salzburg, Moderne Galerie und Graphische Sammlung Rupertinu (Prof. Friedrich Welz)
Weimar, Kunstsammlung
darin sonstige Personen/Körperschaften/Institutionen:
Edition Leipzig, Verlag für Kunst und Wissenschaft
Kober, Prof. Dr. Karl Max
Winter, Peter
Teil A:
Die Mappe ist durch Registratureinlagen alphabethisch gegliedert und enthält die Geschäftskorrespondenz - teilweise mit Durchschlägen der Briefe Hertz' - von 1974 bis 1986 beginnend mit dem Buchstaben A bis zum Buchstaben H. Der Inhalt der Akte betrifft sowohl den Verkauf von Kunst aus der DDR als auch Ausstellungsplanungen mit Künstlern der DDR. Neben Angeboten und Verkäufen von Grafiken Tübkes und Heisigs, sowie Kataloganfragen, Danksagungen für Katalogzusendungen und Pressekorrespondenzen (FAZ, Art, Aufbau Verlag, Der Spiegel, Henschelverlag, Hessischer Rundfunk), bildet der Briefwechsel zu Prof. Bernhard Heisig den Schwerpunkt der Akte. Dieser beginnt hier im Jahr 1978 anlässlich eines Ausstellungsprojekts und endet 1985. Aus der Korrespondenz, den Gedächtnis-Protokollen und Leihverträgen gehen neben den freundschaftlichen Beziehungen auch die Schwierigkeiten des Kunsthandels zwischen BRD und DDR, die Beschränkungen und staatlichen Bestimmungen hervor, aber auch die Rezeption der DDR-Künstler im Ausland (z. B. die Pariser DDR-Ausstellung 1981). Gleichzeitig zeigen die Briefe die Vermittlung weiterer DDR-Künstler (Sitte, Mattheuer) in die BRD. Die Akte enthält außerdem Preislisten aus den Jahren 1979/80, den Verkauf des Bildes "Kommune" an die Hamburger Kunsthalle 1980 und einen handschriftlichen Brief Heisigs aus dem Jahr 1982.
Teil B:
In der Mappe befindet sich der zweite Teil der Geschäftskorrespondenz des Kunsthandels mit DDR-Künstlern. Die alphabethische Unterteilung setzt sich hier mit dem Buchstaben I fort und endet bei Z. Wieder stehen Angebote und Verkäufe von Grafiken, sowie Kataloganfragen, Danksagungen für Katalogzusendungen und Pressekorrespondenzen (Das Kunstwerk, Süddeutsche Zeitung, Stern, Die Zeit) im Vordergrund. Bemerkenswert ist der Briefwechsel mit dem Sammler Prof. Dr. Ludwig zum Erwerb des Bildes "Der Maler und sein Thema", der bereits im ersten Teil der Akte in der Korrespondenz zwischen Hertz und Heisig zur Sprache kam. Desweiteren enthält die Akte den Schriftwechsel und ein Gedächnisprotokoll zum Kauf von B. Heisigs Werk "Das Atelier" durch Dr. Bernhard Schnackenburg für die Staatlichen Kunstsammlungen Kassel 1980/81 und den Kauf Sittes Gemäldes "Preußischer Soldatentanz" durch Dr. Werner Timm für die Ostdeutsche Galerie Regensburg 1980. Einen Schwerpunkt der Akte bildet die geschäftliche Künstlerkorrespondenz zu Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte, Volker Stelzmann, Werner Tübke und Heinz Zander:
Die Korrespondenz zu Mattheuer beginnt 1978 mit der Planung eines Ausstellungsprojekts bei Hertz. Nach diversen Planungen und Besuchen Hertz' in Leipzig spricht sich Mattheuer am 20.03.1981 gegen die Verkaufsausstellung aus.
Über die Vermittlung durch Heisig stimmt Sitte einer Ausstellung in der Korrespondenz ab 1980 zu. Das Projekt wird 1982 verwirklicht, die Korrespondenz hier bis 1985 weitergeführt.
Die kurze Korrespondenz mit Stelzmann bespricht den Atelierbesuch 1979 und denkt Ausstellungsprojekte an, die laut Korrespondenz aber nicht zustande kamen.
In dem Briefwechsel mit Tübke sind einige Autographien, Preislisten, Gästewünsche Tübkes und Gedächtnisprotokolle enthalten. Die Korrespondenz beginnt 1974 mit einem Ausstellungsangebot Hertz' und schließt hier Ende 1984. Ein in der Korrespondenz enthaltenes Gedächtnisprotokoll (von Frau Hertz?) vom 10.3-16.3.1978 beschreibt neben anderen Informationen der Reise, die ersten Eindrücke von Heisig, Mattheuer, Tübke u. a.
Die Korrespondenz mit Zander beinhaltet ebenfalls neben Ausstellungsvorbereitungen ein interessantes Gedächtnisprotokoll über die ersten Eindrücke von dem Künstler.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Eckert, Iris: Kampen/Sylt
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Meyer-Ellinger, Galerie: Frankfurt
Pels-Leusden, Galerie: Berl
enthält Künstler/innen:
Baumeister, Willi
Beckmann, Max
Brüne, Gudrun
Heisig, Bernhard
Jansen, Franz M.
Matta, Roberto
Mattheuer, Wolfgang
Sitte, Willi
Stelzmann, Volker
Tübke, Werner
Uhlmann, Hans
Waller, Jürgen
Zander, Heinz
enthält Museen/Institutionen:
Basel, Kunstmuseum
Berlin, Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik
Berlin, Kupferstichkabinett der Nationalgalerie (Direktor Dr. Werner Schade)
Berlin, Nationalgalerie (Direktor Dr. Dieter Honisch)
Berlin, Staatliche Museen, Nationalgalerie (Direktor Dr. Peter Betthausen)
Berlin, Staatlicher Kunsthandel der DDR
Berlin, Zentrum für Kunstausstellungen der DDR
Braunschweig, Staatliches Herzog-Anton-Ulrich-Museum (Kustos Dr. Christian von Heusinger)
Bremen, Kunsthalle (Direktor Dr. Busch)
Dresden, Staatliche Kunstsammlungen
Duisburg, Wilhelm-Lehmbruck-Museum (Direktor Dr. Siegfried Salzmann)
Gera, Kunstgalerie (Direktor Prof. Dr. Gerhard Winkler)
Hamburg, Kunsthalle (Hauptkustos Dr. Helmut R. Leppien)
Hamburg, Kunstverein (Uwe M. Schneede)
Hannover, Kunstmuseum mit Sammlung Sprengel
Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Städtische Kunstsammlung
Karlsruhe, Badischer Kunstverein
Kassel, Staatlische Kunstsammlungen (Dr. Bernhard Schnackenburg)
Leipzig, Das Museum der Bildenden Künste (Direktor Dieter Gleisberg)
Regensburg, Ostdeutsche Galerie (Direktor Dr. Werner Timm)
Salzburg, Moderne Galerie und Graphische Sammlung Rupertinu (Prof. Friedrich Welz)
Weimar, Kunstsammlung
darin sonstige Personen/Körperschaften/Institutionen:
Edition Leipzig, Verlag für Kunst und Wissenschaft
Kober, Prof. Dr. Karl Max
Winter, Peter
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
25.04.2025, 10:35 MESZ