Anna Maurer, Witwe des Heinrich Maurer, gen. Tierbaderin, beurkundet, dass sie in dem Tierbad die Wirtschaft gehalten habe und in dieser Zeit das Maß, das sie zum Schenken des Weines benützt habe, nicht dem Weinmaß des Markts zu Welzheim entsprochen habe und der geschworenen Eych nach nicht gerecht gewesen sei. Die Ausstellerin ist daher durch den Vogt des Schenken Albrecht von Limpurg zu Welzheim beklagt worden und durch die Urteilssprecher zu Welzheim beklagt worden und durch die Urteilssprecher zu Welzheim geurteilt worden, dass die falschen Maße zu Pulver zu verbrennen seien. Auf Fürbitte von Philipp von Angelloch und Burkhart Eberhard zu Hall, dem sie mit Leibeigenschaft zusteht, wird die Ausstellerin aus dem Gefängnis entlassen, jedoch wird sie ihr Leben lang aus dem Gebiet des Schenken Albrechts verwiesen und verpflichtet sich, sich nicht an dem Schenken wegen des Gefängnisses zu rächen. Als Bürgen setzt sie ein: Hans Maurer den Schneider, Bürger zu Gaildorf, Georg Maurer, Schneider zu Altdorf, Heinrich Maurer, Schuster, Conrad Maurer, Michel Maurer, Beckenknecht, Gebr., alle Söhne der Ausstellerin, Claus Waldegker zu Rieden bei Hall, Hans Bühler zu Welzheim, ihr Tochtermann.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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