Mainz, 1584.12.26. (Richter Anshelm). Die Ww. ["Anna" ist durchstrichen] Georg Beckers und ihr Tochtermann Matthes Hoffman als Vormund der nachgelassenen Kinder Christoph Rupels, ihrer Enkel, verkaufen dem B. Philipp Frank, Wirt zum Stiefel, und seiner Frau Margreth folgende freieigene Stücke: Haus und Herberge zum Stiefel uff dem Diermark, oben an Katharina, Ww. des Buchbinders Peter Hagdorn, unten an dem neuen Häuslein der Ww., hinten an dem St. Agnes gehörigen Haus; eine Scheuer uff dem Acker, oben an einem Garten der Verkäuferin, unten an Liz. Johann Knauff. Kaufpreis: 1250 fl., davon auf Pfingsten 600 fl., Rest in den nächsten drei Jahren auf Pfingsten. Z.: Johann Schonwetter, des Rats, Johann Jurg und Valentin Edersdorf.
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Mainz, 1584.12.26. (Richter Anshelm). Die Ww. ["Anna" ist durchstrichen] Georg Beckers und ihr Tochtermann Matthes Hoffman als Vormund der nachgelassenen Kinder Christoph Rupels, ihrer Enkel, verkaufen dem B. Philipp Frank, Wirt zum Stiefel, und seiner Frau Margreth folgende freieigene Stücke: Haus und Herberge zum Stiefel uff dem Diermark, oben an Katharina, Ww. des Buchbinders Peter Hagdorn, unten an dem neuen Häuslein der Ww., hinten an dem St. Agnes gehörigen Haus; eine Scheuer uff dem Acker, oben an einem Garten der Verkäuferin, unten an Liz. Johann Knauff. Kaufpreis: 1250 fl., davon auf Pfingsten 600 fl., Rest in den nächsten drei Jahren auf Pfingsten. Z.: Johann Schonwetter, des Rats, Johann Jurg und Valentin Edersdorf.
U / 1584 Dezember 26 (in 5 / 7)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
26.12.1584
Stadtgericht Mainz
In 5 / 07, fol. 259 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ