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Guntersblum: Victor Rasse und seine Ehefrau Engel verkaufen der Heiligkreuzkapelle an der Landstraße vor Guntersblum, vertreten durch die Schaffne...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.15 Guntersblum
1494 Februar 24
Leiningen, Grafschaft
Original-Pergament, Siegel des Junker Philips Yring v. Mauchenheim in Wachsschale
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: off sant Mathias tag apostoli a.d. M CCCC XCIIII
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Guntersblum: Victor Rasse und seine Ehefrau Engel verkaufen der Heiligkreuzkapelle an der Landstraße vor Guntersblum, vertreten durch die Schaffner Symon Boppe und Peter Drappe, für zehn Pfund h Oppenheymer Währung zehn ß h Wiederkaufszins, fällig auf Martini, und verlegen zu Unterpfand vor Schultheiß und Schöffen (Junker Philips Yring v. Mauchenheim, Junker Henrich zum Jungen, Junker Symont Lyffert v. Heppenheim, Henne Smiltze, Peter Becker, Henne Berhes, Symon Boppe, Jungehans Pfluger, Cuntz Fasant und Debalt Hirtrich) und Faut (Jacob Becker) folgende Güter in der Ortsmarkung: zwei Morgen Acker off der Steygen, ziehen uber dem Leymen (A. Hen Adolff und Beckerhenichin); 2 1/2 Viertel hinter der St. Julian(en)-Kapelle (A. Philips Schuchmecher und Junker Philips Yring). Wiederkauf jeweils vor Georgi gestattet
ZB. 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.