Lemgo, 1375 Januar 5. Notariatsinstrument: Henricus Naghel, Vicearchidiakon des Archidiakonats Lemgo, beurkundet, daß vor seinem Gericht Arnoldus Rodenbure, Kleriker. der Paderborner Diözese, seinem vor den Dekan der Kirche zu Wildeshausen als apostolischem Delegierten anhängigen Prozeß und Streit gegen Frau Konegunde, Witwe des Johan van dem Rede, abgeschworen hat. Gleichzeitig hat er in Gegenwart seines Vaters den zwischen den Bürgermeistern, Rat und Gemeinheit der Stadt Lemgo und seinem Vater Herman Rodenbure und Conradus de Lubeke geschlossenen Vergleich ratifiziert und die vereinbarten. Ausgleichsleístungen entsprechend den drei inserierten Urkunden von 1374 Nov. 29 bestätigt. Besiegelt durch den Vicearchidiakon Heinrich Nagel. ... in ecclesia sti. Nycolai dicti opidi Lemego 1375 ... mensis Januarii die quinta. Zeugen: Hermannus de Lesede, Pleban an St. Nicolai, Bruno gen. Klevena, Pleban in Heepen, Hälbrandus Hodinctorp, Henricus de Bileveldia, Hermannus Strosel, Priester der Paderborner Diözese. Geschrieben und beglaubigt durch den Notar Johannes gen. Junghe.
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Lemgo, 1375 Januar 5. Notariatsinstrument: Henricus Naghel, Vicearchidiakon des Archidiakonats Lemgo, beurkundet, daß vor seinem Gericht Arnoldus Rodenbure, Kleriker. der Paderborner Diözese, seinem vor den Dekan der Kirche zu Wildeshausen als apostolischem Delegierten anhängigen Prozeß und Streit gegen Frau Konegunde, Witwe des Johan van dem Rede, abgeschworen hat. Gleichzeitig hat er in Gegenwart seines Vaters den zwischen den Bürgermeistern, Rat und Gemeinheit der Stadt Lemgo und seinem Vater Herman Rodenbure und Conradus de Lubeke geschlossenen Vergleich ratifiziert und die vereinbarten. Ausgleichsleístungen entsprechend den drei inserierten Urkunden von 1374 Nov. 29 bestätigt. Besiegelt durch den Vicearchidiakon Heinrich Nagel. ... in ecclesia sti. Nycolai dicti opidi Lemego 1375 ... mensis Januarii die quinta. Zeugen: Hermannus de Lesede, Pleban an St. Nicolai, Bruno gen. Klevena, Pleban in Heepen, Hälbrandus Hodinctorp, Henricus de Bileveldia, Hermannus Strosel, Priester der Paderborner Diözese. Geschrieben und beglaubigt durch den Notar Johannes gen. Junghe.
01.01.01 U, U_0157
01.01.01 U [S 1] 01 Urkunden
[S 1] 01 Urkunden >> 01 Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt) - Haupturkundenarchiv >> Urkunden 1351 - 1400
1375.01.05
Schlagwort: Schlichtungen, Vergleiche, Rezesse
Darin: Regest: Hans-Peter Wehlt.
Enthält: Ausf., Perg., lat., Siegel des Paderborner Thesaurars Thideric angeh., Notariatssignet des Joh. Junge, LR 1253 Anm., LR NF, Hoppe (Transkription)
Darin: Regest: Hans-Peter Wehlt.
Enthält: Ausf., Perg., lat., Siegel des Paderborner Thesaurars Thideric angeh., Notariatssignet des Joh. Junge, LR 1253 Anm., LR NF, Hoppe (Transkription)
Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt)
Archivale
Aussteller: Urkundenaussteller: Notare
1374
1375
Archidiakonats
Arnoldus
Ausgleichsleístungen
Besiegelt
Bileveldia
Bruno
Bürgermeistern
Conradus
Dekan
Delegierten
Diözese
Frau
Gegenwart
Gemeinheit
Gericht
Geschrieben
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Pleban
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Prozeß
Rat
Rede
Rodenbure
Stadt
Streit
Strosel
Urkunden
Vater
Vaters
Vergleich
Vicearchidiakon
Wildeshausen
Witwe
Zeugen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ
Public Domain Mark 1.0 Universell