Ritter Heinrich Amunc von Elkerhausen bekundet seine letztwillige Verfügung, nach der seine Lehengüter seinen Söhnen Heidenrich und Konrad zu gleichen Teilen zufallen sollen, während er sich für seine Lebenszeit noch vorbehält für seine Tochter Irmengard zu sorgen und bei etwaigen ihn betreffenden Notfällen die Güter in Anspruch zu nehmen. Ferner bestimmt er, daß der Sohn, der etwa ein geistliches Einkommen (in dono spirituali) von 20 Mark erwerben sollte, die Lehen dem anderen Bruder allein überlassen soll.
Vollständigen Titel anzeigen
Ritter Heinrich Amunc von Elkerhausen bekundet seine letztwillige Verfügung, nach der seine Lehengüter seinen Söhnen Heidenrich und Konrad zu gleichen Teilen zufallen sollen, während er sich für seine Lebenszeit noch vorbehält für seine Tochter Irmengard zu sorgen und bei etwaigen ihn betreffenden Notfällen die Güter in Anspruch zu nehmen. Ferner bestimmt er, daß der Sohn, der etwa ein geistliches Einkommen (in dono spirituali) von 20 Mark erwerben sollte, die Lehen dem anderen Bruder allein überlassen soll.
170 I, U 48 a
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 13. Jahrhundert >> 1250-1299
1296 Januar 5
Abschrift 18. Jh. nach einer Vorlage des 16. Jh. in Abt. 171 H 1286 fol. 10b
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Die Brüder Eckard, Senand und Gernand von Buseck, Herman der Sohn des Eckard von Buseck, Eberhard von Heuchelheim, Werner von Linden, Cuno Halber, alle Ritter in Giessen. Theoderich Pfarrer daselbst, Konrad von Clen, Konrad von Morl, Rudolf von Düdelsheim, Heinrich Weiss, Hermann Halber, Burgritter von Friedberg. Senand der Sohn des Eckard (von Buseck) Knappe, Heinrich von Leun (Lunen), Knappe, Gerlach Trawleiss (?), Ludwig Pistor, Eckard und Reinhard vor dem Tor, Schöffen in Giessen
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. der Aussteller, 2. die Friedberger Burgmannschaft, 3. Senand Ritter von Buseck, 4. die Gemeinde in Giessen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. der Aussteller, 2. die Friedberger Burgmannschaft, 3. Senand Ritter von Buseck, 4. die Gemeinde in Giessen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ