Abt. 11 Regierungskanzlei (Obergericht) zu Glückstadt (Bestand)
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Abt. 11
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867
(1525-) 1648-1834 (-1850)
Enthält: Staaten und Regenten in Europa; Königreiche Dänemark und Norwegen; Friedensverhandlungen und Allianzen; Reichs-, Kurfürsten-, Kollegial- und Deputationstage; Höchste Reichsgerichte; Niedersächsischer Kreis; Herzogtümer Bremen und Verden, Stadt Bremen und Insel Krautsand; Französisches Kaiserreich; Herzogtum Lauenburg; Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst; Auswärtige Regierungen.
Enthält: Stadt und Stift Lübeck; Stadt und Domkapitel Hamburg; Elbstrom; Königliches Erbhaus; Gemeinschaftliche Rechte und Streitigkeiten des Gesamthauses Holstein; Abgeteilte Herren; Landtage und Huldigungen.
Enthält: Statthalterschaft; Allgemeine Zivil-, Justiz- und Regierungssachen.
Enthält: Kirchensachen; Konsistorialsachen; Zuchthausakten; Schulsachen.
Enthält: Deich-, Schleusen- und Wasserlösungssachen.
Enthält: Polizeisachen: Arme, Bettler, Zigeuner; Postwesen; Maße und Gewichte; Medizinalwesen; Viehseuche-Akten.
Enthält: Wegesachen (chronologisch, systematisch und nach Distrikten); Schifffahrt und Handel; Handwerker; Landesökonomie; Kammerwesen; Landesmatrikel; Kontributionen und Steuern; Stempelpapier; Dezimationssachen; Zollsachen; Münzsachen; Holz- und Jagdsachen; Militärwesen.
Enthält: Adlige Klöster und Güter; Lübsche Güter; Kirchen und Konsistorien; Ämter und Landschaften, dabei auch Steinhorst; Herzogliche Fideikommissgüter; Städte, dabei auch Universität Kiel.
Enthält: Grafschaft Rantzau: Kirchensachen; Polizeisachen; Arme und Bettler; Elmshorn; Bürgerliche Nahrung.
Enthält: Altonaer und Pinneberger Archiv: Alte gräflich-schauenburgische Akten; Königliche Gerechtsame an der Herrschaft Pinneberg; Lehnssachen; Inseln und Werder; Stadt Hamburg; Domkapitel Hamburg; Höchste Reichsgerichte; Zivil-, Justiz- und Regierungssachen; Kirchensachen; Cameralia; Ökonomie- und Kommerz; Polizeisachen; Zigeuner; Postsachen; Militaria; Altona und Ottensen; Kloster Uetersen; Pinnebergische Vogteien; Herrschaft Herzhorn, Sommerland und Grönland; Laurwigsche Wildnis; Grafschaft Rantzau.
Enthält: Diarien und Votierprotokolle ab 1800.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Kanzlei wurde als oberste Justiz- und Verwaltungsbehörde für den königlichen Anteil von Schleswig und Holstein 1648 in Flensburg errichtet und 1649 nach Glückstadt verlegt. Ihre Zuständigkeit war seit 1713 auf Holstein beschränkt und wurde 1734 auf die Grafschaft Rantzau, 1762 auf die plönischen und 1774 auf die gottorfischen Lande ausgedehnt. Zugleich ersetzte man die Bezeichnung "Glückstädtische Regierung" durch "Holsteinische Landesregierung zu Glückstadt und Holsteinisches Oberkonsistorium". Die vorher formell unterschiedlichen besonderen Gerichte - Justizkanzlei, Oberamtsgericht, Pinnebergisches, Altonaisches, Rantzauisches Oberappellationsgericht - wurden 1806 als "Holsteinisches Obergericht" zusammengefasst. Seit 1816 hieß es "Holstein-Lauenburgisches Obergericht". Als 1834 in der mittleren Instanz Justiz und Verwaltung getrennt wurden, ging die Verwaltung an die Schleswig-Holsteinische Regierung auf Gottorf über; das Obergericht bestand als reine Justizbehörde fort.
Bestandsgeschichte: Bei der Trennung von Justiz und Verwaltung im Jahr 1834 wurden die Akten geteilt. Die in Glückstadt verbliebenen Justizakten sind später größtenteils vernichtet worden, die Verwaltungsakten blieben erhalten und bilden den Kern des Bestandes.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 11 Nr. 1
Enthält: Stadt und Stift Lübeck; Stadt und Domkapitel Hamburg; Elbstrom; Königliches Erbhaus; Gemeinschaftliche Rechte und Streitigkeiten des Gesamthauses Holstein; Abgeteilte Herren; Landtage und Huldigungen.
Enthält: Statthalterschaft; Allgemeine Zivil-, Justiz- und Regierungssachen.
Enthält: Kirchensachen; Konsistorialsachen; Zuchthausakten; Schulsachen.
Enthält: Deich-, Schleusen- und Wasserlösungssachen.
Enthält: Polizeisachen: Arme, Bettler, Zigeuner; Postwesen; Maße und Gewichte; Medizinalwesen; Viehseuche-Akten.
Enthält: Wegesachen (chronologisch, systematisch und nach Distrikten); Schifffahrt und Handel; Handwerker; Landesökonomie; Kammerwesen; Landesmatrikel; Kontributionen und Steuern; Stempelpapier; Dezimationssachen; Zollsachen; Münzsachen; Holz- und Jagdsachen; Militärwesen.
Enthält: Adlige Klöster und Güter; Lübsche Güter; Kirchen und Konsistorien; Ämter und Landschaften, dabei auch Steinhorst; Herzogliche Fideikommissgüter; Städte, dabei auch Universität Kiel.
Enthält: Grafschaft Rantzau: Kirchensachen; Polizeisachen; Arme und Bettler; Elmshorn; Bürgerliche Nahrung.
Enthält: Altonaer und Pinneberger Archiv: Alte gräflich-schauenburgische Akten; Königliche Gerechtsame an der Herrschaft Pinneberg; Lehnssachen; Inseln und Werder; Stadt Hamburg; Domkapitel Hamburg; Höchste Reichsgerichte; Zivil-, Justiz- und Regierungssachen; Kirchensachen; Cameralia; Ökonomie- und Kommerz; Polizeisachen; Zigeuner; Postsachen; Militaria; Altona und Ottensen; Kloster Uetersen; Pinnebergische Vogteien; Herrschaft Herzhorn, Sommerland und Grönland; Laurwigsche Wildnis; Grafschaft Rantzau.
Enthält: Diarien und Votierprotokolle ab 1800.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Kanzlei wurde als oberste Justiz- und Verwaltungsbehörde für den königlichen Anteil von Schleswig und Holstein 1648 in Flensburg errichtet und 1649 nach Glückstadt verlegt. Ihre Zuständigkeit war seit 1713 auf Holstein beschränkt und wurde 1734 auf die Grafschaft Rantzau, 1762 auf die plönischen und 1774 auf die gottorfischen Lande ausgedehnt. Zugleich ersetzte man die Bezeichnung "Glückstädtische Regierung" durch "Holsteinische Landesregierung zu Glückstadt und Holsteinisches Oberkonsistorium". Die vorher formell unterschiedlichen besonderen Gerichte - Justizkanzlei, Oberamtsgericht, Pinnebergisches, Altonaisches, Rantzauisches Oberappellationsgericht - wurden 1806 als "Holsteinisches Obergericht" zusammengefasst. Seit 1816 hieß es "Holstein-Lauenburgisches Obergericht". Als 1834 in der mittleren Instanz Justiz und Verwaltung getrennt wurden, ging die Verwaltung an die Schleswig-Holsteinische Regierung auf Gottorf über; das Obergericht bestand als reine Justizbehörde fort.
Bestandsgeschichte: Bei der Trennung von Justiz und Verwaltung im Jahr 1834 wurden die Akten geteilt. Die in Glückstadt verbliebenen Justizakten sind später größtenteils vernichtet worden, die Verwaltungsakten blieben erhalten und bilden den Kern des Bestandes.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 11 Nr. 1
166 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ