Abt Mathias vom Schottenkloster in Wien vidimiert auf Bitte des Stefan Spielberger von Hofkirchen (Hofchirchen) eine Papier-Urkunde Kaiser Friedrichs III. vom 3. Dezember 1471 (Geben zu Wienn mit unserm kaiserlichen aufgedrugktem insigl besigelt am eritag vor sand Nicklaus tag nach Cristi geburd viertzehen hundert und im ainsundsibenczigistem unsers reichs des Romischen im zwayunddreissigisten des kaisertumbs im zwainczigisten und des hungrischen im dreyczehenten jar). Darin bittet Kaiser Friedrich Abt Johann von St. Emmeram, dem Spielberger, der in den letzten kaiserlichen kriegsleuffen treue Dienste geleistet und dabei leiplichen Schaden erlitten habe, eine Laienpfründe in seinem Kloster zu geben von kuchen und von keller und mit allen leiplichen narungen und notdurften sein lebttag. S=A
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Abt Mathias vom Schottenkloster in Wien vidimiert auf Bitte des Stefan Spielberger von Hofkirchen (Hofchirchen) eine Papier-Urkunde Kaiser Friedrichs III. vom 3. Dezember 1471 (Geben zu Wienn mit unserm kaiserlichen aufgedrugktem insigl besigelt am eritag vor sand Nicklaus tag nach Cristi geburd viertzehen hundert und im ainsundsibenczigistem unsers reichs des Romischen im zwayunddreissigisten des kaisertumbs im zwainczigisten und des hungrischen im dreyczehenten jar). Darin bittet Kaiser Friedrich Abt Johann von St. Emmeram, dem Spielberger, der in den letzten kaiserlichen kriegsleuffen treue Dienste geleistet und dabei leiplichen Schaden erlitten habe, eine Laienpfründe in seinem Kloster zu geben von kuchen und von keller und mit allen leiplichen narungen und notdurften sein lebttag. S=A
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 1993
KU Regensburg-St. Emmeram F. 175
Registratursignatur/AZ: Kasten 3, Schublade Nr. 22, Nr. 4
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1471 Dezember 17
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ein an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Wien
Originaldatierung: Geben zu Wienn an eritag nach sand Lucientag nach Cristi geburd viertzehen hundert und im ainsundsibenczigistem jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1471
Monat: 12
Tag: 17
Äußere Beschreibung: 18x31 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Wien
Originaldatierung: Geben zu Wienn an eritag nach sand Lucientag nach Cristi geburd viertzehen hundert und im ainsundsibenczigistem jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1471
Monat: 12
Tag: 17
Äußere Beschreibung: 18x31 cm
Mathias, Abt des Schottenklosters in Wien
Spielberger: Stefan, von Hofkirchen
Friedrich III., römisch-deutscher König und Kaiser
Tegernpeck: Johannes, Abt von St. Emmeram
Wien (Statutarstadt, A)
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Johannes II. Tegernpeck
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:30 MESZ
CC0 1.0 Universell