Eberhard von Leyen, in Vollmacht des Johann Wilhelm Freiherrn Vogt zu Hunolstein (Hunoldstein) und dessen Vettern Ott Philipps Johann Georg, Ott Wilhelm Ernst und Ott Christoffel Vogt zu Hunolstein (Hunoldstein), bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Grafen Johannsz zu Nassau-Saarbrücken d. d. uff dinstag den 23. Aprilis ..1661 über Belehnung mit den Lehen der Herrschaft Kirchheim [in Gemarkung Lorch], die der + Johann Vogt zu Hunolstein (Hunoldstein) anstatt seiner Mutter Marie, Tochter des + Ritters Johann Hilchen von Lorch, im Jahre 1615 erhalten hat und der letzte Lehnbrief vom 15. Juni 1625 aufführt: von Winckel Erwin an under dem Gauchssberge bisz an Jungen Jeckeln, Sibaden weingart usw. (Namen: Henn von Gleimendal; die von Riede; Henn Bechtolffs Erben; Stoffel; Schwester Minte (?); Muschhenne; Reichwin von Caub (Cube); Stein; Wendel Peter; Blumusz Helder; Herten Ge[r]trutt; ruder pad; bösze eszel). Siegler: Aussteller.
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Eberhard von Leyen, in Vollmacht des Johann Wilhelm Freiherrn Vogt zu Hunolstein (Hunoldstein) und dessen Vettern Ott Philipps Johann Georg, Ott Wilhelm Ernst und Ott Christoffel Vogt zu Hunolstein (Hunoldstein), bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Grafen Johannsz zu Nassau-Saarbrücken d. d. uff dinstag den 23. Aprilis ..1661 über Belehnung mit den Lehen der Herrschaft Kirchheim [in Gemarkung Lorch], die der + Johann Vogt zu Hunolstein (Hunoldstein) anstatt seiner Mutter Marie, Tochter des + Ritters Johann Hilchen von Lorch, im Jahre 1615 erhalten hat und der letzte Lehnbrief vom 15. Juni 1625 aufführt: von Winckel Erwin an under dem Gauchssberge bisz an Jungen Jeckeln, Sibaden weingart usw. (Namen: Henn von Gleimendal; die von Riede; Henn Bechtolffs Erben; Stoffel; Schwester Minte (?); Muschhenne; Reichwin von Caub (Cube); Stein; Wendel Peter; Blumusz Helder; Herten Ge[r]trutt; ruder pad; bösze eszel). Siegler: Aussteller.
121, U von Hunolstein 1661 April 23
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 9 Anfangsbuchstabe H >> 9.64 von Hunolstein
1661 April 23
Ausfertigung, Pergament, Unterschrift des Ausstellers, dessen Siegel in Bruchstück in halber Holzkapsel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff dinstag den 23. Aprilis.. 1661
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ