Appellationis Auseinandersetzung um Ansprüche an einer Konkursmasse
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(1) 0814
Wismar F 40 (W F 2 n. 40)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 06. 1. Kläger F
(1694-1695) 1695-09.12.1697; 17.01.1702-19.01.1702
Kläger: (2) Carl Frick
Beklagter: Gläubiger des Wismarer Schiffers Martin Schröder sowie einige Käufer einer Ladung Eisen
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Adam von Bremen (A & P) Bekl.: Dr. Christoph Gröning (A & P)
Fallbeschreibung: Kl. ist mit einer Ladung Bier nach Danzig gesegelt, die ihm dort verdorben ist, hat aus Danzig eine Ladung Getreide nach Stockholm gebracht, die er nicht zum erhofften Preis verkaufen konnte und hat eine Ladung Eisen nach Wismar bringen wollen. Als er dort ankam, wurde ihm der Kredit gekündigt, seine Gläubiger streiten sich um die Aufteilung der Konkursmasse, wobei Kl. Anspruch auf die Ladung Eisen erhebt, da er Schröder verpflichtet hatte, nicht ohne Bezahlung der Ladung aus Stockholm abzureisen. Genaueres erhellt aus dem Fragment nicht. Am 15.03.1697 berichtet Registrator Scheffel über seine Kommission, die ihm am 12.02. aufgetragen worden war. Am 19.10.1697 reichen Bürgermeister und Rat von Stockholm das Verhörprotokoll von Johann Lorentson ein, am 06.12. reicht Kl. die Übersetzung nach, am 08.12.1697 fordert das Tribunal Bekl. zur Erwiderung auf. Am 17.01.1702 erklären August Hövel und Johann Schröder, daß sie das bereits bezahlte Eisen erneut bezahlen werden, das Tribunal fordert Kl. am 19.01.1702 zur Antwort auf, weiteres erhellt nicht.
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1695 2. Tribunal 1695-1697, 1702
Prozessbeilagen: (7) Quittung des Schiffers Martin Schröder zu Wismar über Empfang einer Ladung Eisen in Stockholm vom 20.08.1694; Taxationsprotokoll der Mobilien Schröders vom 03. und 04.05.1695; Verhörprotokolle des Johann Lorentsson vom 11.07.1696 und 15.09.1697 in Stockholm (schwedisch); Protokoll des Zeugenverhörs des Siegfried Adelheit vom 03.03.1697
Beklagter: Gläubiger des Wismarer Schiffers Martin Schröder sowie einige Käufer einer Ladung Eisen
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Adam von Bremen (A & P) Bekl.: Dr. Christoph Gröning (A & P)
Fallbeschreibung: Kl. ist mit einer Ladung Bier nach Danzig gesegelt, die ihm dort verdorben ist, hat aus Danzig eine Ladung Getreide nach Stockholm gebracht, die er nicht zum erhofften Preis verkaufen konnte und hat eine Ladung Eisen nach Wismar bringen wollen. Als er dort ankam, wurde ihm der Kredit gekündigt, seine Gläubiger streiten sich um die Aufteilung der Konkursmasse, wobei Kl. Anspruch auf die Ladung Eisen erhebt, da er Schröder verpflichtet hatte, nicht ohne Bezahlung der Ladung aus Stockholm abzureisen. Genaueres erhellt aus dem Fragment nicht. Am 15.03.1697 berichtet Registrator Scheffel über seine Kommission, die ihm am 12.02. aufgetragen worden war. Am 19.10.1697 reichen Bürgermeister und Rat von Stockholm das Verhörprotokoll von Johann Lorentson ein, am 06.12. reicht Kl. die Übersetzung nach, am 08.12.1697 fordert das Tribunal Bekl. zur Erwiderung auf. Am 17.01.1702 erklären August Hövel und Johann Schröder, daß sie das bereits bezahlte Eisen erneut bezahlen werden, das Tribunal fordert Kl. am 19.01.1702 zur Antwort auf, weiteres erhellt nicht.
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1695 2. Tribunal 1695-1697, 1702
Prozessbeilagen: (7) Quittung des Schiffers Martin Schröder zu Wismar über Empfang einer Ladung Eisen in Stockholm vom 20.08.1694; Taxationsprotokoll der Mobilien Schröders vom 03. und 04.05.1695; Verhörprotokolle des Johann Lorentsson vom 11.07.1696 und 15.09.1697 in Stockholm (schwedisch); Protokoll des Zeugenverhörs des Siegfried Adelheit vom 03.03.1697
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.10.2025, 11:29 AM CET