von Quitzow: Lehnsakten (Mutungen, Belehnungen, Konsens, Huldigungseid)
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78 II Familien Q 11 (1784295)
78 (1686737) Rep. 78 Kurmärkische Lehnskanzlei - Akten
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1412-1798
Enthält u. a.: König Sigismund weist Hans v. Quitzow mit allen Lehngütern und Besitzungen an Burggraf Friedrich von Nürnberg als Hauptmann und Obersten Verweser der Mark. 1412 Januar 14, Ofen (Buda) (Abschrift, Bl. 3 f. Druck: CDB I/10, S. 17. Regest: Regesta Imp. XI, Nr. 168; Beck, Inventar, Nr. 93). - Kurfürst Friedrich [II.], Markgraf von Brandenburg, belehnt die Gebrüder Hans und Kurt v. Quitzow zu Stavenow mit den hinterlassenen Gütern des Hans [v.] Bosel zu Premslin, Glövzin und Semlin samt allen Zubehörungen für 400 Gulden. 1440 Dezember 6, Treuenbrietzen (Abschrift, Bl. 5. Druck: CDB I/2, S. 225 f. Regest: Beck, Inventar, Nr. 94). - Kurfürst Joachim [II.], Markgraf von Brandenburg, verpfändet Dietrich v. Quitzow Haus und Amt Lenzen für 63 [89] Gulden. [vor 1570 Mai 26] (Transsumpt, fragmentarisch, in der folgenden Urkunde. Regest: Beck, Inventar, Nr. 109); Kurfürstlich brandenburgische Kommissarien transsumieren die in der vorhergehenden Urkunde erfolgte Verpfändung. 1570 Mai 26, Lenzen (Abschrift, Bl. 6 f. Regest: Beck, Inventar, Nr. 110). - Kurfürst Johann Georg, Markgraf von Brandenburg, bestätigt testamentarische Verfügungen der Witwe Hans v. Quitzows. [15]87 Januar 18 (Abschrift, Bl. 35. Regest: Beck, Inventar, Nr. 111).
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:15 MESZ
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