Die Äbtissin Aleid de Drongelen schenkt drei ihr verwandten Stiftsfräulein (Katharina von der Graght, Katharina Breifrind und Beatrix von Drungelen) eine Summe Geld unter der Bedingung, dafür ein Erbe oder eine Rente anzukaufen und davon jährlich vier Mark an die Präsenz zu zahlen, behufs einer Memorie für den Erzbischof Wilhelm von Köln und dessen Schwester Katharina de Gennepe, Äbtissin zu Neuss. Nach dem Tod oder bei der Verheiratung der drei Stiftsfräulein soll das Schenkungsobjekt mit der Last der vier Mark an die Küsterei zu Vilich erfallen sein. Notariatsinstrument vom 13. Januar. Rest des Konventssiegels.
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Die Äbtissin Aleid de Drongelen schenkt drei ihr verwandten Stiftsfräulein (Katharina von der Graght, Katharina Breifrind und Beatrix von Drungelen) eine Summe Geld unter der Bedingung, dafür ein Erbe oder eine Rente anzukaufen und davon jährlich vier Mark an die Präsenz zu zahlen, behufs einer Memorie für den Erzbischof Wilhelm von Köln und dessen Schwester Katharina de Gennepe, Äbtissin zu Neuss. Nach dem Tod oder bei der Verheiratung der drei Stiftsfräulein soll das Schenkungsobjekt mit der Last der vier Mark an die Küsterei zu Vilich erfallen sein. Notariatsinstrument vom 13. Januar. Rest des Konventssiegels.
AA 0528, 60
AA 0528 Vilich, Urkunden
Vilich, Urkunden >> 1. Urkunden
1365 Januar 13
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.2. Vilich (Tektonik)
- Vilich, Urkunden AA 0528 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)