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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1550 Oktober 31
Regest: Vor den Bürgermeistern Herman Schotteler und Johann Dulleman und dem Rat der Stadt Beckum (Beckem) erscheinen Hynrick Mutell und seine Frau Anna, Bürger zu Beckum, und verkaufen an Hynrick Ossenbecken, Kanoniker in Beckum, eine erbliche jährliche Rente von 1 sibernen Taler für 20 derselben Taler. Die Rente ist jährlich fällig auf Allerheiligen (November 1) aus ihrem Haus und Hof am Markt () zwischen Häusern Wyllem Bestemans an der Ost- und Johan Vodersacks an der Westseite und aus 1 Morgen Land zu 2 ½ Mudde Weizeneinsaat westlich vor Beckum am Hammweg auf der West- und Land des Johan Dyßman an der Ostseite. Die Verkäufer sowie Johann Vodersack und Adam Vodersack, Bürger zu Beckum, geloben Bezahlung und Währschaft. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin 8 Tage vor oder nach mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsiegels.
Ausfertigung, Pergament 27,5 x 21 cm; anhängendes Siegel bis auf Rest ab. Rückseite: Hinr. Mutel alias Voersacke omnium sanctorum 1 daler (16. Jh.), Inhaltsvermerke (16. und 18. Jh.), in usum der leprosen oder seckenhaus; Signaturen: N. 1 (17. Jh.), N. 7 (18. Jh.).
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 301
Urkunden
in vigilia omnium sanctorum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.