Mit den Händen sehen - Die Blindenschule Ilvesheim
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/012 S014036/301
S014036/301
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/012 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2001
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2001 >> Juli 2001
Samstag, 7. Juli 2001
Vor 175 Jahren wurde die weltweit vierte Blindenschule im badischen Ilvesheim gegründet. Heute besuchen 150 blinde Kinder und Jugendliche die Schlossschule, der auch ein Internat angegliedert ist. Noch bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts bedeutete Blindenerziehung in erster Linie Anleitung zum Körbeflechten, Mattenknüpfen und Bürstenbinden. Doch daran hat sich inzwischen viel geändert. Die Braille-Leseschrift ermöglicht Blinden den Zugang zur Weltliteratur und gibt die Chance zu studieren, Radiomoderator zu werden oder Opernsänger. Mit Augen-Chips versucht derzeit die moderne Medizin, Blinde wieder sehend zu machen.
Landesschau unterwegs
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Hartmann, Fritz (ehemaliger Schüler Blindenschule Ilvesheim)
Schlipper, Ulrich (Direktor Blindenschule Ilvesheim)
Ilvesheim HD
Behinderter: Blinde
Erfindung: Braille-Leseschrift
Schule: Blindenschule Ilvesheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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