Johann Schönbrot, Dekan des Stifts zu Aschaffenburg, Heinrich Kobel, Pfarrer der Liebfrauenkirche, und Rudolf Schneider, ältester Gerichtsschöffe ...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1401-1435
1425 Februar 3
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Schönbrot, Dekan des Stifts zu Aschaffenburg, Heinrich Kobel, Pfarrer der Liebfrauenkirche, und Rudolf Schneider, ältester Gerichtsschöffe und Spitalmeister des Spitals zu Aschaffenburg, bekunden, dass sie dem Heinz Bruder aus Geiselbach und dessen Ehefrau Trude für einen jährlichen Zins von 3 Pfund Heller, von denen 2 Pfund mit jeweils 20 Pfund abgelöst werden können, das Kelterhaus des Spitals samt zwei Ruten Kappesacker am Mainz zu einer Erbleihe verliehen haben
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Dalberg. Archiv 0 45 - Ausf., Perg., 3 anh. Sg. abgef.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Dalberg. Archiv 0 45 - Ausf., Perg., 3 anh. Sg. abgef.
(Verlorene Urkunde des Osteiner Archivs im ehemals dalbergischen Archiv zu Aschaffenburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ