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Geschäfte und Personen
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Enthält:
1) Milchgeschäft Paul Riester, Schwabstraße 27, und dessen Vorfahren, Verkauf von Milch, Butter usw., Lebensmittel
2) Firma Friedrich Haberbosch, 1847 - 1946, Fürst-Wilhelm-Straße 21
1. Bericht (1847 - 1924) von Heidmann, Schwiegersohn von Friedrich Haberbosch
2. Bericht (1924 - 1946) von Frau Witwe Heidmann, Klaviere, Musikinstrumente, Musikalien
3) Hofhutmacher Josef Hering, Fürst-Wilhelm-Straße 28, 1856 - 1946, Selbstanfertigung der Hüte aus Hasenfellen, um 1890 Herstellung von Hüten und Bossen, Filzpantoffeln aufgegeben, Hut-, Mützen- und Schirmgeschäft, Tressenzylinder für Hof - anfänglich noch Ökonomiebetrieb. Letzter Hutmacher in Sigmaringen
4) Hofkupferschmied Karl Kronmaier, 1856 - 1920, arbeitete von 1880 - 1920 als Kupferschmied als letzter seines Handwerks
5) Max Brückl, Rundfunkgeschäft, Fürst-Wilhelm-Straße 40, hier seit 1907, bewegtes Leben, Film, Foto, gefälliger Aushelfer
6) Josef Hofmann, Berufskleiderfabrik, Spezialität Herstellung von Schlosseranzügen, Fernanschluss, Gründung 1926, Umbau des Geschäfts in der Mühlbergstraße 1937, hellige sonnige Arbeitsräume, 15 - 20 Arbeiter
7) Konrad Glas, Heiligenrechner, Vorstadt, gibt einen Stammbaum der Familie Glas von 1748 - 1946
Ferner gibt Glas interessante Angaben über das Frauenkäppele und die Schmerzensmutter und deren Herkunft in seinem Hause
8) Friedrich Heinzelmann, Hofglasermeister, 1850 - 1912, Antonstraße 23
Betrieb seit 1874, Glaserei mit drei Gesellen, gründete zugleich ein Glas-, Porzellan- und Spielwarengeschäft, musste krankheitshalber die Glaserei in den 90er Jahren aufgeben. Mitgeteilt von der Tochter Luise Mendler
9) Tauschgeschäft Wilhelm Dittmar, Antonstraße 23, Nachfolger der Firma Heinzelmann, eröffnet am 18.10.1945, um der jetzigen Notzeit Rechnung zu tragen
10) Geschäft Grünwald-Wolfsturm, 1878 - 1946, anfänglich Kolonialwaren, seit 1910 Manufakturwaren, s. Iganz Grünewald, Schreinermeister
11) Wäscherei und Plätterei Franz Mors, Leopoldstraße 20, Betrieb der ehemaligen Wäscherei im Bad Donautal seit 1932, starker Betrieb mit zwei Trommeln, Feuerung und Waschmittel müssen gestellt werden
12) Max Nufer, Feldbannwart, 1839 - 1923
13) Friedrich Volkwein, Hofzimmermeister, 1824 - 1910, und Familie eines der ältesten Sigmaringer Geschlechter, mitgeteilt von Sohn Fritz Volkwein, Kaufmann in Kempten, 1925
14) Weber, Geschäftsumstellung und Empfehlung, 1921 - ein Mann, der alles versucht
15) Seifensieder Anton Bauer berichtet handschriftlich, 18.4.1948, über die Seifensiederei in Sigmaringen unter ihm und seinen Vorfahren im Hause Schwabstraße, 1840 - 1948, Lichtergießerei bis 1893
Abgeschlossen 2.2.1947. Keller
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.