Urkunden der Familie von Grünberg (Bestand)
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E 80 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 10. Adelsarchive >> 10.03. Familienarchive und Familienstiftungen >> 10.03.01. Familienarchive
1629 - 1797
Findhilfsmittel: Findbuch frühes 20. Jh., schwierige Lesbarkeit (online recherchierbar)
Bestandsinformationen: Der Bestand umfasst Lehnsbriefe zu Güterkomplexen im ehemaligen Hochstift Merseburg. Das Hochstift gehörte seit 1561 als Nebenland zu Kursachsen, erlangte 1657–1738 als Herzogtum Sachsen-Merseburg nochmals Eigenständigkeit und fiel 1815 an Preußen, wo es 1816–1945 zur Provinz Sachsen gehörte.
Der überwiegende Teil der Urkunden bezieht sich auf das Vorwerk und spätere Rittergut Weßmar im Amt Schkeuditz. Nach Ausweis des Bestandes gehörte dieses 1629 und noch 1701 der Familie von der Oelsnitz, 1731 denen von Zweymen sowie 1732 und noch 1756 der Familie von der Schulenburg. 1812 und noch zum Zeitpunkt der Enteignung im Zuge der Bodenreform 1945 war die Familie von Grünberg Eigentümerin des Gutes.
Hinzu tritt ein Lehnsbrief des Fürsten Günther Friedrich Carl von Schwarzburg für Döllnitz und weitere Lehnsstücke. Das Rittergut Döllnitz galt zum Zeitpunkt der Ausstellung 1797 als schwarzburgisches Senioratslehen, wobei die Landeshoheit über Ort und Rittergut zwischen Preußen (ehem. Erzstift Magdeburg) und Sachsen (Hochstift Merseburg) geteilt war.
Die Urkunden wurden 1903 als Depositum an das Staatsarchiv Magdeburg übergeben.
Zusatzinformationen: Literatur:
Adelsarchive im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt. Übersicht über die Bestände, bearb. von Jörg Brückner, Andreas Erb und Christoph Volkmar (Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts; 20), Magdeburg 2012.
Enthaltene Urkunden: 18
Bestandsinformationen: Der Bestand umfasst Lehnsbriefe zu Güterkomplexen im ehemaligen Hochstift Merseburg. Das Hochstift gehörte seit 1561 als Nebenland zu Kursachsen, erlangte 1657–1738 als Herzogtum Sachsen-Merseburg nochmals Eigenständigkeit und fiel 1815 an Preußen, wo es 1816–1945 zur Provinz Sachsen gehörte.
Der überwiegende Teil der Urkunden bezieht sich auf das Vorwerk und spätere Rittergut Weßmar im Amt Schkeuditz. Nach Ausweis des Bestandes gehörte dieses 1629 und noch 1701 der Familie von der Oelsnitz, 1731 denen von Zweymen sowie 1732 und noch 1756 der Familie von der Schulenburg. 1812 und noch zum Zeitpunkt der Enteignung im Zuge der Bodenreform 1945 war die Familie von Grünberg Eigentümerin des Gutes.
Hinzu tritt ein Lehnsbrief des Fürsten Günther Friedrich Carl von Schwarzburg für Döllnitz und weitere Lehnsstücke. Das Rittergut Döllnitz galt zum Zeitpunkt der Ausstellung 1797 als schwarzburgisches Senioratslehen, wobei die Landeshoheit über Ort und Rittergut zwischen Preußen (ehem. Erzstift Magdeburg) und Sachsen (Hochstift Merseburg) geteilt war.
Die Urkunden wurden 1903 als Depositum an das Staatsarchiv Magdeburg übergeben.
Zusatzinformationen: Literatur:
Adelsarchive im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt. Übersicht über die Bestände, bearb. von Jörg Brückner, Andreas Erb und Christoph Volkmar (Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts; 20), Magdeburg 2012.
Enthaltene Urkunden: 18
Laufmeter: 0.6
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ