Irmgard von Hohenlohe Gräfin zu Nassau, ihr Sohn Ruprecht und seine Frau Anna, Graf Adolf von Nassau, seine Frau Margarethe und beider ältester Sohn Gerlach vereinbaren einen Burgfrieden zu Wiesbaden und ernennen für etwaige Zwistigkeiten als Gemeine den Ritter Georg von Lindau und die Edelknechte Sichard von Cramberg [Dithard? vgl. U 59], Otto von Groroth (Graenrode), Hans von Ochsenfurt und Gerlach Gademar von Dodenhausen. Siegler: die sechs Aussteller. Mitsiegler: die fünf Gemeinen.
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Irmgard von Hohenlohe Gräfin zu Nassau, ihr Sohn Ruprecht und seine Frau Anna, Graf Adolf von Nassau, seine Frau Margarethe und beider ältester Sohn Gerlach vereinbaren einen Burgfrieden zu Wiesbaden und ernennen für etwaige Zwistigkeiten als Gemeine den Ritter Georg von Lindau und die Edelknechte Sichard von Cramberg [Dithard? vgl. U 59], Otto von Groroth (Graenrode), Hans von Ochsenfurt und Gerlach Gademar von Dodenhausen. Siegler: die sechs Aussteller. Mitsiegler: die fünf Gemeinen.
137, U 58
137 Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden
Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden >> Urkunden >> 1350 bis 1399
1367 Dezember 7
3 Abschriften 17.-18. Jh., Papier; Druck: Nassauische Annalen 10, 1870, S. 71-74 (in der Überschrift Druckfehler: '1337')
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1367 in crastino Nicolai episcopi
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ