Abt Friedrich, Prior Johannes und der ganze Konvent des Zisterzienserklosters Reynevelde haben dem Lüneburger Ratsmann Albert Zemmelbeckere für 400 Lübische Mark ihr zur Zeit von "Mester Johan de Arste" bewohntes Haus verkauft und bevollmächtigen den Bürgermeister Johan Schellepeper und dessen Söhne Dyderik und Cord, das Haus vor dem Lüneburger Rat in des Klosters Namen aufzulassen und die Überschreibung zu erwirken.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt Friedrich, Prior Johannes und der ganze Konvent des Zisterzienserklosters Reynevelde haben dem Lüneburger Ratsmann Albert Zemmelbeckere für 400 Lübische Mark ihr zur Zeit von "Mester Johan de Arste" bewohntes Haus verkauft und bevollmächtigen den Bürgermeister Johan Schellepeper und dessen Söhne Dyderik und Cord, das Haus vor dem Lüneburger Rat in des Klosters Namen aufzulassen und die Überschreibung zu erwirken.
UA Urkundensammlung c-3418
Vorl. Nr.: 3418
UA Urkundensammlung
Urkundensammlung
1443 April 23
Archivale
Siegelanzahl: 2
Datumszeile: ame dinxtedage to Paschen unde is ok de dach Georgii des mertelers
Breite: 27,5
Länge (mit Siegel): 31
Länge (ohne Siegel): 17,5
Erhaltungszustand: mehrmals gefaltet
genetisches Stadium: Ausfertigung
Datumszeile: ame dinxtedage to Paschen unde is ok de dach Georgii des mertelers
Breite: 27,5
Länge (mit Siegel): 31
Länge (ohne Siegel): 17,5
Erhaltungszustand: mehrmals gefaltet
genetisches Stadium: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
06.03.2025, 18:35 MEZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International