Bestallungssachen
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Z 92, Nr. 9174 (Benutzungsort: Dessau)
Klagemauer, Nr. 832
Z 92 (Benutzungsort: Dessau) Kammer Zerbst
Kammer Zerbst >> 02. Personalangelegenheiten des Anhalt-Zerbster Behörden- und Hofpersonals >> 02.01. Allgemeine Personal- und Besoldungsangelegenheiten
1738 - 1792
Enthält: Übertragung der Visitatorstelle bei der zerbster Amtsakzise an den Invaliden Johann Martin Bergener, 1766.- Anweisung zur Auszahlung des Lehrgeldes für den Jägereilehrling Leopold Wilhelm Bischoff, 1791.- Anstellung und Verpflichtung des Forstgehilfen Andreas Christian Böning als Forstbedienter zu Walternienburg, 1777.- Ernennung des Konsistorialassessors Johann Wilhelm Chemnitz zum Konsistorialrat, 1775.- Gesuche des Forstexpektanten Johann August Eberhard aus Bernburg, 1782.- Entlohnung des Försters Eschebach für Übernahme der Niederlagseinnahmen an der Elbgrube bei Dornburg, 1783.- Forstanwartschaft von Conrad Gottlieb Exter, 1781.- Gesuch des Anton August Exter um eine Anstellung im Forst- oder Jagddienst, 1782.- Annahme des Bruders des Pagenhofmeisters Carl Wilhelm von Fürstenberg als Page, 1770.- Dank des August Gottlob Georgi für seine Bestallung als Postsekretär, 1738.- Bestallung des Forstsekretär Johann Gottfried Göhler als Gehilfe des Kammerrats und Rentmeisters Dörffling, 1775.- Bestallung für den bisherigen Förster zu Thießen Johann Christian Görschner nach dem Tod des Forstbedienten Andreas Bösicke zu Hundeluft als Förster zu Thießen und Hundeluft, 1759.- Verpflichtung des Sohnes des Hoffischers Christoph Görschner als dessen Adjunkten, 1769.-Tod des Kammerboten Heinze, 1780.- Gesuch des Hoftrabanten Johann Gottfried Hempel um einen Getreidevorschuss, 1749.- Dank von Johann Andreas Kilian für seine Anstellung als Amtsaktuar, 1740.- Versetzung des bisherigen Buchhalters bei der Akzise Johann Egidius Kilian auf eine Kopistenstelle und Beförderung des Silberdieners Johann Bernhard Wulff zum Buchhalter, 1767.- Einsetzung des Hofrats und Kammerkonsulenten Johann Julius Köselitz als Auditeur in der Kammer und zur Eintreibung von Kammerresten, 1775.- Bestallung des bisherigen Büchsenspanners Johann Andreas Kültz (Külz) als Förster zu Roßlau.- Deputat für den Amtskopisten Carl Gottlieb Kunz als Waisen- und Zuchthaus-Instpektor, 1792.- Prüfung der Bestallungsdekrete des Hofmarschalls von der Lochau und der anderen Kammermitglieder, 1773.- Gesuch der Heiducken Müller und Bergholtz um eine Besoldungszulage, 1749. - Ernennung des Kanzleidirektors Carl Wilhelm von Regis zum Geheimen Hofrat, 1775.- Suspendierung der Geheimen Hofräte Carl Wilhelm von Regis, Ohlenroth und Johann Simon Hase, 1780.- Gesuche des suspendierten Geheimen Hofrats Ohlenroth um Auszahlung von Besoldungsrückständen, 1780, 1782.- Verleihung des Titels Kammerjunker und Forstmeister an den Jagdjunker Ernst Wilhelm Gottlob von Rephun, 1776.- Übertragung der Direktion der Forst- und Jagdsachen an den Hofmarschall und Obristen von Stangen, 1779.- Anstellung von Dr. med. Johann Christian Siebeck als Pagenhofmeister, 1766.- Ernennung des Diakons Johann Christian Sintenis bei der Hof- und Stiftskirche Zerbst zum Konsistorialassessor, 1767.- Gesuch von Johann Siegmund Ludwig Stich um eine Adjunktenstelle bei dem altersschwachen achtzigjährigen Kammerkonsulenten Ritter, 1772.- Übertragung der Stelle des verstorbenen Buhnenmeisters Peter Thiele in Coswig an seinen Sohn, dem Soldaten Peter Thiele, 1774.- Bestallung des bisherigen Büchsenspanners Johann Christoph Türcke zum Förster in Meinsdorf.- Verleihung des Titels Kammerrat an den Kammerschreiber Johann George Gerhard Unger, 1771.- Gesuch des Kabinettssekretärs Carl Gottlieb Winter um kostenlose Anfuhr seines Deputats als Schlosskantor und Garnisonsschulhalter, 1776.- Gesuch um Anstellung des Regierungs-Kanzleidieners Wolf als Kammerschreiber, 1781.- Bestallung von Ludwig Richard Carl Wilhelm von Zerbst zum Jagd- und Kammerjunker, 1792.- Besoldung des Stallbedienten Ziemen als Kutscher, 1767.- Gewährung der gewöhnlichen Gnadenzeit für die Witwe und Kinder des verstorbenen Amtsaktuars Johann Andreas Kilian, 1767, und des verstorbenen Hof- und Regierungsrats Johann Simon Hase, 1768.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:20 MESZ
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