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Johann [IV. Swerzwadel], Abt von Lambach, Prior Paulus und der
ganze Konvent des Maria und Kilian geweihten Klosters Lambach, Diözese
Passau, vers...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1501-1510
1501 August 23
Abschrift, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum in dicto nostro monasterio Lambach vigesima tercia die mensis Augusti anno Domini millesimo quingentesimoprimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [IV. Swerzwadel], Abt von Lambach, Prior Paulus und der ganze Konvent des Maria und Kilian geweihten Klosters Lambach, Diözese Passau, versprechen Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, und dem Konvent von Fulda Teilhabe an den Früchten ihrer guten Werke, insbesondere an Messen, Gebet, Mildtätigkeit, Enthaltsamkeit und Nachtwachen; wird der Tod von einem oder mehreren Mitgliedern oder Angehörigen des Klosters Fulda mitgeteilt, werden dort eine Vesper mit Vigil und am Folgetag eine Totenmesse gemäß den Gewohnheiten des Klosters gehalten; die einzelnen Priester werden jeweils eine Messe lesen, die Kleriker nicht; die Totenmesse bzw. die Vigil besteht aus neun Lektionen mit Laudes; die Konversen sprechen 100 Vaterunser und 100 Ave Maria. Täglich wird im Kloster eine besondere Messe für die verstorbenen Angehörigen und die Verbrüderten gelesen. Ausstellungsort: Lambach. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Johann, Konvent von Lambach]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.