Korrespondenz vor allem mit Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft, A - I, 1948 - 1953
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Bü 700
I 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990)
Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990) >> 7. Korrespondenz
1948 - 1953, o. D.
Enthält u. a.: Von Gebhard Müller angefertigtes Inhaltsverzeichnis der Korrespondenz in Nr. 910 - 912; Konrad Adenauer (mit Bericht Gebhard Müllers über seine Unterredung mit dem Volkskammerabgeordneten Walter Rübel zur Lage der CDU in der DDR im Mai 1952), Hans Bausch (betreffend Tätigkeit der CDU-Opposition im Landtag von Baden-Württemberg 1952, Treffen der Arbeitsgemeinschaft der Badener im Juli 1952 in Offenburg, Kompromißvorschlag von Theodor Heuss bei den Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg, kritische Äußerungen von Viktor Renner über Gebhard Müllers Haltung in der Südweststaatfrage, Einstellung Renners zur Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG); mit den Wochenkommentaren von Hans Bausch im Südwestfunk vom 27. September 1952 über die Organisation der Staatsverwaltung in Baden-Württemberg und vom 18. Oktober 1952 über die Arbeit der Verfassunggebenden Landesversammlung von Baden-Württemberg), Josef Beyerle (mit Schriftwechsel Gebhard Müllers mit Josef Beyerle 1949 - 1950 betreffend die Kritik Reinhold Maiers an André Francois-Poncets Haltung zu Artikel 118 Grundgesetz, Weitergabe von vertraulichen Mitteilungen Gebhard Müllers in einer Kabinettssitzung an die Öffentlichkeit; mit Schreiben Beyerles betreffend Rückgabe dieses Schriftwechsels an Gebhard Müller 1952), Paul Binder (zur Haltung der CDU zur Verfassung des Landes Baden-Württemberg 1953), Gonzague Corbin de Mangoux (o. D.), Thomas Dehler (betreffend Ablehnung einer Berufung als "einfacher" Richter an das Bundesverfassungsgericht durch Gebhard Müller, Interesse Gebhard Müllers am Amt des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts 1952), Schreiben Gebhard Müllers an Fritz Eberhard (zur Entlassung von Mitarbeitern des Süddeutschen Rundfunks im Zusammenhang mit kritischen Äußerungen Carlo Schmids über seine Parteifreunde während eines Rundfunkinterviews im Süddeutschen Rundfunk, 1953); Hugo Eckener, Franz Josef Fischer, Stadtverwaltung Friedrichshafen (mit Vertrag zwischen der Stadt Friedrichshafen und der Firma Luftschiffbau Zeppelin GmbH mit Hugo Eckener und Karl Maybach betreffend die Zeppelin-Stiftung 1952); Kardinal Michael von Faulhaber an Gebhard Müller (Falschbehauptung im Landtag "Elternrecht sei Teufelsrecht", 21. Mai 1949); Bundesanwalt Max Güde (mit Ausführungen Güdes zur Frage der Rechtmäßigkeit der Regierungsbildung Reinhold Maiers in Baden-Württemberg 1952), Konstantin Hank, Heck (Bundesgeschäftsstelle der CDU; mit Aufforderung Hecks an Gebhard Müller, als Oppositionspolitiker in Baden-Württemberg zu bleiben 1952), Hermann Heimerich (mit Schreiben Heimerichs an Karl Frank und Viktor Renner und Protokoll einer Besprechung Heimerichs im Staatsministerium betreffend Forderung Heimerichs nach stärkerer Berücksichtigung Mannheims bei der Verteilung von Mittelbehörden und sonstigen Einrichtungen in Baden-Württemberg 1952), Franz Hermann, Schreiben von Albert Sauer, Franz Weiss und Eugen Wirsching an Theodor Heuss (betreffend Antrag auf Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Gebhard Müller 1952); Schreiben an Ermin Hohlwegler (betreffend Zustimmung Baden-Württembergs bei der Abstimmung über das Betriebsverfassungsgesetz im Bundesrat 1952)
1 Bü
Archivale
Binder, Paul; Leutnant, -1918
Corbin de Mangoux, Gonzague
Rübel, Walter; Abgeordneter der Volkskammer der DDR
Weiss, Franz
Baden-Württemberg; Behörden
Baden-Württemberg; Organisation der Staatsverwaltung
Baden-Württemberg; Regierungskoalition 1952
Baden-Württemberg; Staatsministerium
Baden-Württemberg; Verfassung
Baden-Württemberg; Verfassunggebende Landesversammlung
Friedrichshafen FN; Luftschiffbau Zeppelin GmbH
Friedrichshafen FN; Stadtverwaltung
Friedrichshafen FN; Zeppelin-Stiftung
Mannheim MA; Behörden
Offenburg OG; Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Badener
Ostzone
Bundesrat
Bundesverfassungsgericht; Richter
CDU der DDR
Deutsche Demokratische Republik (DDR); CDU
Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG)
Grundgesetz; Artikel 118
Koalitionsverhandlungen
Regierungskoalition 1952
Südwestfunk; Wochenkommentare
Südweststaatfrage
Verfassunggebende Landesversammlung von Baden-Württemberg
Zeppelin-Stiftung Friedrichshafen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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