Der Mindener Bürgermeister Heinrich Bredemeier und
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Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler, 176
Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler Urkunden der städtischen Hospitäler
Urkunden der städtischen Hospitäler
1528 Juli 24 {"des frigdages nach Marien magdalenen daghe"}
Regest: Der Mindener Bürgermeister Heinrich Bredemeier und die Mindener Ratmannen Hermann Borries, Gerd Kulemann, Brun Sweder, Johann Klare, Hermann Rodenbeck, Johann Schmitting, Ernst Ernsting, Bernd Mauritius, Johann Reineking, Johann Frederking und Johann Bruning bekunden, dass Bernd Lake und seine Frau Kunne dem Jürgen Kolwoß und seiner Frau Ilse oder einem anderen Besitzer des Briefes, der ein Bürger der Stadt Minden sein muss, einen halben Gulden jährlicher Rente für zehn rheinische Gulden aus ihrem Haus mit Stätte und Zubehör in der Simeonsvorstadt zwischen den Häuasern des Gerke Bremermann und des Gerke Masmeier. Die Rente ist in den acht Tagen zu Ostern zu zahlen. Auf ewige Zeit kann diese Rente mit zehn rheinischen Gulden zurückgekauft werden.
Urkunden
Siegelbeschreibung: 1: Stadt Minden, anh., Perg.pressel (unterhalb des Siegels Mäusefraß), leicht beschädigt
Literaturangabe: Abschrift: LAV NRW, Abt. Westfalen, Msc. VII, 2716, Nr. 145, Bl. 83v-84r
Literaturangabe: Abschrift: LAV NRW, Abt. Westfalen, Msc. VII, 2716, Nr. 145, Bl. 83v-84r
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:57 MEZ
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