Eb Friedrich von Köln bestätigt dem Kloster Grafschaft (Grascaph) nach einer Visitation das durch Abt Wichbert von einem gewissen Iclen gekaufte und im Bezirk des erzbischöflichen Hofes Belecke (Badelich) gelegene Eigengut, gibt dem Kloster den ihm vom Villicus entrissenen, 3 1/2 Pfund betragenden Zehnten zu Soest (Sosati) sowie den von Eb Sigewin geschenkten, aber durch die Villici zu Bacharach entfremdeten Weinzehnten zu Rheindiebach (Tietbach) zurück und bestätigt alle demselben von seinem Gründer Eb Anno gemachten Schenkungen (die Aufzählung stimmt überein mit der Urkunde von 1072 bis auf den Passus zwischen Werntrop und Warstein; hier folgt auf Wernincthorp eine Rasur von ca. 4 Worten, dann: ad Badiliche VIII libre, decimationem de Nescellistein, Gensingen, ad Thietbach vinea una, decime Warsten usw.). Geschehen zu Köln. Zeugen: Pröpste: Heinricus vom Dom St. Petri, Ekkebertus, Dekan dieser Kirche, Godefrid von St. Severin, Henricus von St. Aposteln, Theodericus von St. Mariagraden; Äbte: Gerhard von St. Pantaleon, Albanus von St. Martin, Rupert von Deutz und Cuno von Siegburg; Freie: Herimannus, Vogt dieser Kirche, und seine Söhne Gerhardus und Thietmarus, Gerhardus Graf von Jülich, Engilbertus von Kente; Ministerialen von St. Petri: Herimannus, Vogt der Stadt; Almarus; Heinricus von Aldentorph.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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