1560.04.25. Wolfgang, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern und Graf zu Veldenz, verkauft zu Erbe Niklas Kolb, Zollschreiber zu Lahnstein ("Lonstein"), 50 rheinische Goldgulden kurfürstlicher Währung Wiederkaufsgült, zahlbar 14 Tage vor oder nach Georgi aus dem Anteil des Zolls zu Vilzbach bei Mainz vom Zollschreiber zu Mainz, z.Zt. Adularius Posing, für 1000 fl. Bürgen: Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und Gemeinde des Dorfes Essenheim, die im Bürgschaftsfall vier ihrer Leute nach Wiesbaden oder Mainz zu stellen haben. S. 1) der Aussteller, 2) das Gericht zu Essenheim. "Der geben ist auff donnerstag nach Georgy den funff und zwentzigsten Aprilis [...] dausent funffhundert und im sehzigsten".
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1560.04.25. Wolfgang, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern und Graf zu Veldenz, verkauft zu Erbe Niklas Kolb, Zollschreiber zu Lahnstein ("Lonstein"), 50 rheinische Goldgulden kurfürstlicher Währung Wiederkaufsgült, zahlbar 14 Tage vor oder nach Georgi aus dem Anteil des Zolls zu Vilzbach bei Mainz vom Zollschreiber zu Mainz, z.Zt. Adularius Posing, für 1000 fl. Bürgen: Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und Gemeinde des Dorfes Essenheim, die im Bürgschaftsfall vier ihrer Leute nach Wiesbaden oder Mainz zu stellen haben. S. 1) der Aussteller, 2) das Gericht zu Essenheim. "Der geben ist auff donnerstag nach Georgy den funff und zwentzigsten Aprilis [...] dausent funffhundert und im sehzigsten".
U / 1560 April 25 / II
Jungenfeld
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
25.04.1560
Jungenfeld
Ausfertigung. Perg. Beide S. in Holzschalen.
Urkunden
Jungenfeld, ... von
Kolb, Niclas
Posing, Adularius
Wolfgang
Essenheim
Mainz
Mainz
Wiesbaden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ