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Wiederherstellung der katholischen Religion im Fürstentum Nassau-Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 8. Kirchenangelegenheiten >> 8.4. Wiederherstellung der katholischen Kirchen und Zurückdrängung des evangelischen Kultus
1614, 1626-1649
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Schreiben des Grafen Johann VII. zu Nassau Siegen an den Dillenburger Rat Dr. Hoen wegen Übersendung fehlender theologischer Schriften (04.05.1614); Korrespondenzen der Gräfin Margarethe und des Grafen Johann VIII. zu Nassau-Siegen mit den Grafen zu Nassau-Diez, Nassau-Hadamar und Nassau-Dillenburg wegen der Rekatholisierung des Fürstentums Nassau-Siegen (1626); Schreiben des Rats Philipp Henrich Hoen an Graf Ludwig zu Nassau-Dillenburg wegen einer Predigt von vier aus Köln stammenden Jesuiten in der Siegener Klosterkirche (28.05.1626); Religionsmandat Graf Johans VIII. zu Nassau-Siegen vom 06.06.1626; Beschwerde der Witwe Maria Ehrnholt zu Siegen an Graf Ludwig zu Nassau-Dillenburg über den im rekatholisierten Siegen nicht möglichen Schulbesuch ihrer evangelisch erzogenen Kinder (18./28.11.1626); Instruktionen des Grafen Johann VIII. zu Nassau-Siegen an den Siegener Amtmann Caspar Wrede in Religionsangelegenheiten; Abschrift eines Mandats Kaiser Ferdinands II. vom August 1627 wegen der Beseitigung des calvinistischen und lutherischen Glaubens in Nassau-Siegen; Gutachten einer Spezialkommission in Sachen Rekatholisierung; Abschrift eines Schreibens der Grafen zu Nassau-Dillenburg und Nassau-Hadamar an Graf Johann VIII. zu Nassau-Siegen wegen der dortigen Rekatholisierung und evangelischen Untertanen (1627); Abschrift einer Beschwerde der Landgräfin Juliana von Hessen-Kassel an Graf Johann VIII. zu Nassau-Siegen über die Benachteiligung evangelischer Untertanen im rekatholisierten Nassau-Siegen (26.11.1627); Beschwerde des Martin Naurath zu Diez an die evangelischen Grafen zu Nassau-Hadamar und Nassau-Dillenburg wegen des betrübten Zustands seiner Siegener Mitbürger und Freunde (29.11.1627); Schreiben des Grafen Ludwig zu Sayn-Wittgenstein an Graf Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg wegen der Rekatholisierung des Grafen Johann VIII. zu Nassau-Siegen (05.12.1627); Memoriale für Theologen betreffend die Anerkennung der Augsburger Konfession durch Calvinisten (1628); Vereinbarung zwischen den Grafen Johann VIII. zu Nassau-Siegen und Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg betreffend die aus dem katholischen Landesteil Nassau-Siegens ausgewanderten evangelischen Untertanen (1629); Supplik des Antonius Deichmann an den Grafen zu Nassau-Dillenburg wegen der angedrohten Konfiskation von Gütern evangelischer Untertanen in Siegen (Juli 1631); Eingabe des Bürgermeisters und der Stadtschöffen zu Siegen an den dortigen Amtmann wegen der Religionsveränderungen (23.11.1635); Supplik der evangelischen Kircheninspektoren und Pastoren, der Bürgermeister, Räte und Stadtschöffen zu Siegen an Graf Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg wegen einiger Unterlagen betreffend die Übernahme von Kirchen und Schulen im Jahr 1626 durch Jesuitenpater (1649). Korrespondenten u.a.: Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Margaretha Gräfin zu Nassau-Siegen, Rat Dr. jur. Philipp Henrich Hoen (Dillenburg, Siegen), Johann VIII. Graf zu Nassau-Siegen, Witwe Maria Ehrnholt (Siegen), Juliana Landgräfin zu Hessen-Kassel, Martin Naurath (Diez), Ludwig Graf zu Sayn-Wittgenstein, Amtmann Caspar Wrede (Siegen), Antonius Deichmann, Johann F. Herbst (Siegen).
90 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.