Anna Reine, Witwe Martin Geigers zu Ostrach, bekundet, daß sie mit Bewilligung der ihr zugeordneten Vögte und Pfleger, des Jörg Mollen und Jörg Vischer, beide zu Ostrach, um 80 Gulden Landeswährung, die ihr der geistliche Herr Matheus Roth, salemischer Pfleger zu Pfullendorf, bezahlt hat, dem Abt Georg und Konvent von Salmenschweyler ihr eigen Soldgut zu Ostrach mit Haus, Hofraite und Garten zwischen Balthaß Künlers und der mötzg Häusern gelegen, stößt vorn an die Straße gegen die obere Schmiede hin, sowie mit allen Rechten und Gerechtigkeiten, wie das ihr verstorbener Mann von Thorathea Herttenstainina, ihrer Schwiger selig, abgekauft hatte, als frei lediges und rechtes Eigen verkauft hat. Aus dem Soldgut erhält das Kloster 4 Schilling Bodenzins, nach Sigmaringen gehen 1 Fastnachtshenne und 2 Pfennig Mayensteuer, ist sonst steuer- und dienstbar wie von altersher
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Anna Reine, Witwe Martin Geigers zu Ostrach, bekundet, daß sie mit Bewilligung der ihr zugeordneten Vögte und Pfleger, des Jörg Mollen und Jörg Vischer, beide zu Ostrach, um 80 Gulden Landeswährung, die ihr der geistliche Herr Matheus Roth, salemischer Pfleger zu Pfullendorf, bezahlt hat, dem Abt Georg und Konvent von Salmenschweyler ihr eigen Soldgut zu Ostrach mit Haus, Hofraite und Garten zwischen Balthaß Künlers und der mötzg Häusern gelegen, stößt vorn an die Straße gegen die obere Schmiede hin, sowie mit allen Rechten und Gerechtigkeiten, wie das ihr verstorbener Mann von Thorathea Herttenstainina, ihrer Schwiger selig, abgekauft hatte, als frei lediges und rechtes Eigen verkauft hat. Aus dem Soldgut erhält das Kloster 4 Schilling Bodenzins, nach Sigmaringen gehen 1 Fastnachtshenne und 2 Pfennig Mayensteuer, ist sonst steuer- und dienstbar wie von altersher
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 290
(Salem) Ostrach O 1. Scat. Fasz. 9 Nr. 73; vgl. Dep. Thurn und Taxis Rep. III Ostrach Nr. 260 S. 232
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1561 November 13 (1561 November 13 (Donnerstag nach St. Martin))
Urkunden
Siegler: Sebastion Bosch zu Underweyler, Oberamtmann der Hsch. Künigsegkherberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Bosch, Bastion; Amtmann der Hsch. Königsegg
Geiger, Martin; Ostrach
Georg II.; Abt von Salem (1558-1575)
Herttenstain, Dorothea
Kuenler, Balthasar; Ostrach
Moll, Georg; Tafertsweiler
Reine, Anna
Roth, Matthäus; Pfleger zu Pfullendorf
Vischer, Jörg; Ostrach
Königsegg : Guggenhausen RV; Herrschaft
Ostrach SIG
Pfullendorf SIG
Salem FN
Sigmaringen SIG
Unterweiler: Laubbach, Ostrach SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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