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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 48/01 Kriminalprozess gegen den Expeditionsrat und Landschreiber Johann Christoph Bühler
Kriminalprozess gegen den Expeditionsrat und Landschreiber Johann Christoph Bühler >> Acta judicialia
1738-1740
Enthält:
2.) Abschrift einer herzoglichen Resolution zum Prozess gegen Bühler, 16. Juni 1738.
3.) Entwurf eines herzoglichen Reskripts an den Stuttgarter Stadtvogt Johann Jakob Groß zur Aufnahme des Prozesses gegen Bühler am Stuttgarter Stadtgericht vom 16. Juni 1738.
4.) Bericht des Dornstetter Landvogteigerichts, 8. Juni 1737.
5.) Herzogliches Reskript an die Regierungsräte Johann Jakob Dann und Philipp Friedrich Jäger wegen einer Konfrontation von Bühler und Jakob Friedrich Hallwachs und wegen des Verhörs von Bühler, 12. Juli 1738.
6.) Erklärung Bühlers wegen des Prozesses gegen ihn, 13. August 1738.
7.) Abschrift einer herzoglichen Resolution auf die Erklärung Bühlers, 1. September 1738.
8.) Erklärung Bühlers wegen seiner Verteidigung durch den Kanzleiadvokaten Johannes Kappel, 8. September 1738.
9.) Abschrift einer herzoglichen Resolution mit einer Genehmigung der Verteidigung Bühlers durch Johannes Kappel, 13. September 1738.
10.) Abschrift der Legitimationssignatur für den Kanzleiadvokaten Johannes Kappel als Verteidiger Bühlers, 13. September 1738.
11.) Schreiben Bühlers an den Herzog wegen seines Prozesses und seiner Haft, 13. September 1738.
12.) Abschrift der herzoglichen Resolution auf das Schreiben des Regierungsrats wegen der Eingabe Bühlers, 11. Oktober 1738.
13.) Entwurf eines herzoglichen Reskripts an den Stuttgarter Magistrat wegen des Prozesses gegen Bühler, 18. Oktober 1738.
14.) Entwurf einer herzoglichen Signatur an den Regierungsratssekretär Johann Philipp Pregizer wegen der Bekanntgabe des Prozesses an Bühler, 18. Oktober 1738.
15.) Bericht des Regierungsratssekretärs Johann Philipp Pregizer über die Vernehmung Bühlers, 22. Oktober 1738, mit Verhörprotokoll vom 21. Oktober 1738.
16.) Abschrift einer herzoglichen Resolution über die eingesetzten Richter, den Gerichtsort und die Ablehnung des Regierungsrats Philipp Friedrich Jäger als Richter durch Bühler, 11. November 1738.
17.) Herzogliches Legitimationsreskript für das Gericht gegen Bühler, 22. Oktober 1738.
18.) Herzogliches Dekret an den Regierungsratspräsidenten Johann Christoph von Pflug zur Eröffnung des Prozesses, 11. November 1738.
19.) Aktenvermerk des Sekretärs und Geheimen Registrators Gottfried Daniel Breyer wegen eines von Bühler verlangten Münzdeputations-Gutachtens, 13. November 1738.
20.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen des Gerichts, 28. November 1738.
21.) Herzogliches Reskript wegen der Entlassung des Regierungsrats Philipp Friedrich Jäger aus dem Gericht und dessen Ersetzung durch den Regierungsrat Günther Albrecht Renz, 22. November 1738.
22.) Entwurf einer Kaution Bühlers, Dezember 1738.
23.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen der Kaution Bühlers und dessen Ehefrau, 5. Dezember 1738.
24.) Schreiben Bühlers an den Herzog mit der Bitte um Haftentlassung und Rückgabe seiner Akten, 6. Dezember 1738.
25.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel wegen des Kautionsscheins Bühlers, 11. Dezember 1738.
26.) Herzogliche Beauftragung des Advokaten Johann Burckhard Geisheimer für den Tutelarrat, 12. Dezember 1738.
27.) Kautionsschein Bühlers und seiner Ehefrau, 15. Dezember 1738.
28.) Abschrift eines herzoglichen Dekrets wegen der Überführung Bühlers vom Hohenasperg nach Stuttgart, 16. Dezember 1738.
29.) Abschrift einer herzoglichen Ordre an den Generalmajor Philipp Albrecht von Gaisberg wegen der Überführung Bühlers vom Hohenasperg nach Stuttgart, 16. Dezember 1738.
30.) Herzogliches Dekret an den Regierungsratspräsidenten Johann Christoph von Pflug wegen der Vereidigung des Regierungsrats Günther Albrecht Renz als Richter, 22. November 1738.
31.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht, 20. Dezember 1738.
32.) Abschrift eines Dekrets des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel wegen dessen Legitimation und der Verhöre, 22. Dezember 1738.
33.) Abschrift einer herzoglichen Signatur an den Verteidiger Johannes Kappel wegen eines Vorschusses von Bühler in Höhe von 50 Reichstalern, 2. Januar 1739.
34.) Erklärung Bühlers gegen die hohen Kosten, 7. Januar 1739.
35.) Beauftragung des Verteidigers Johannes Kappel durch Bühler, 5. Januar 1739.
36.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen der von Bühler verweigerten Zahlung und wegen der Akten der Prozesse gegen Johann Theodor Scheffer und Franz Joseph von Remchingen, 10. Januar 1739.
37.) Abschrift eines Dekrets des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel wegen der von Bühler zu bezahlenden 50 Reichstaler, 14. Januar 1739.
38.) Abschrift eines Dekrets des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel wegen der Zeugenverhöre und der Verteidigungsschrift, 30. Januar 1739.
39.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht wegen der Akten für den Prozess und der Verhöre, 28. Februar 1739.
40.) Schreiben Bühlers an den Herzog wegen der Prozessakten und der Herausgabe seiner Privatakten, 9. März 1739.
41.) Verzeichnis der Privatakten Bühlers, 3. April 1739.
42.) Schreiben Bühlers an den Herzog wegen der Akten, 18. April 1739.
43.) Auszug aus dem Regierungsratsprotokoll über die Beschleunigung des Prozesses gegen Bühler, 22. April 1739.
44.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht wegen der Zeugenverhöre, 9. Mai 1739.
45.) Abschrift einer Signatur des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel wegen der Verteidigung Bühlers, 11. Mai 1739.
46.) Schreiben des Verteidigers Kappel an das Gericht wegen der Verteidigung Bühlers und der Zeugenverhöre, 19. Mai 1739.
47.) Abschrift einer Signatur des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel wegen eines Vorschusses in Höhe von 100 Reichstalern zu den Zeugenverhören, 20. Mai 1739.
48.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht wegen des Vorschusses, 28. Mai 1739.
49.) Schreiben der Ehefrau Margareta Barbara Bühler und der Kinder Bühlers an den Herzog mit der Bitte um Entlassung Bühlers aus der Haft, 29. Mai 1739.
50.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht wegen dessen Krankheit, 1. Juni 1739.
51.) Abschrift eines Schreibens des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel wegen der Terminverschiebung um zwei Wochen, 4. Juni 1739.
52.) Abschrift einer herzoglichen Resolution über den Abzug der Bewachung Bühlers, dessen Hausarrest und die Verschonung von den Zeugenverhörskosten, 10. Juni 1739.
53.) Dekret des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel über den Abzug der Bewachung Bühlers, dessen Hausarrest und die Verschonung von den Zeugenverhörskosten, 10. Juni 1739.
54.) Schreiben Bühlers an den Regierungsratsregistrator Johann Philipp Pregizer wegen des Verhörs des Kammerpräsidenten Reinhard von Gemmingen, 16. Juni 1739.
55.) Abschrift eines Schreibens des Gerichts an den Ritterkanton Kocher wegen des Verhörs des Kammerpräsidenten Reinhard von Gemmingen, 17. Juni 1739.
56.) Schreiben Bühlers an den Regierungsratsregistrator Johann Philipp Pregizer wegen des Verhörs des Kammerpräsidenten Reinhard von Gemmingen, 20. Juni 1739.
57.) Schreiben Bühlers an den Herzog wegen seines Hausarrests, 25. Juni 1739.
58.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht wegen der Verteidigung, 22. Juni 1739.
59.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen der Verteidigung Bühlers, 2. Juli 1739.
60.) Abschrift der Vorladung des Regierungsratsregistrators Johann Philipp Pregizer zum Verhör, 8. Juli 1739.
61.) Abschrift einer herzoglichen Resolution über die Arresterleichterung für Bühler, 8. Juli 1739.
63.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht wegen der Verteidigungsschrift für Bühler, 13. Juli 1739, mit den Articuli Defensionales.
64.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen der Ernennung eines Anklägers, 16. Juli 1739.
65.) Schreiben des Advokaten Amandus Günzler an den Herzog mit der Bitte um Verschonung von der Anklägerstelle, 17. Juli 1739.
66.) Schreiben des Gerichts an den Herzog wegen der Entlassung der Zeugen aus ihrem Amtseid, 31. Juli 1739.
67.) Schreiben Bühlers an das Gericht mit der Bitte um Entlassung der Wache, 10. September 1739.
68.) Abschrift eines Dekrets des Gerichts wegen der Bezahlung von 100 Reichstalern der Verteidigung, 16. September 1739.
69.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen einer Kaution, 22. September 1739.
70.) Abschrift eines Dekrets des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel mit einer Vorladung Bühlers vor Gericht, 24. September 1739.
71.) Kautionsschein Bühlers, 25. September 1739.
72.) Schreiben Bühlers an das Gericht wegen einer Beschleunigung des Prozesses und der Münzakten, 3. November 1739.
73.) Schreiben des Expeditionsrats und Landschreibers Johann Wolfgang Mögling an den Herzog mit der Bitte um Erlaubnis zu einer schriftlichen Zeugenaussage, 16. September 1739.
74.) Entwurf eines Schreibens des Gerichts an die Stadt Ulm wegen des Verhörs des ehemaligen Kontrolleurs Sigmund Firnkranz, 6. November 1739.
75.) Dekret des Gerichts an den Advokaten Amandus Günzler wegen der Anklage gegen Bühler, 6. November 1739.
76.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen Verhöre der Minister, 11. November 1739.
77.) Schreiben Bühlers an das Gericht wegen der Zeugenverhöre, 1. Dezember 1739.
78.) Schreiben der Stadt Ulm an das Gericht wegen des Verhörs des ehemaligen Kontrolleurs Sigmund Firnkranz, 2. Dezember 1739.
79.) Abschrift eines Dekrets des Gerichts an den Verteidiger Johannes Kappel wegen der Vereidigung der Minister, 5. Dezember 1739.
80.) Schreiben des Verteidigers Johannes Kappel an das Gericht wegen der Zeugenverhöre, 9. Dezember 1739.
81.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen des Verhörs des Regierungsrats Ludwig Christoph Vischer, 15. Dezember 1739.
82.) Erklärung Bühlers wegen der Lieferung einiger Akten, 31. Dezember 1739.
83.) Entwurf eines Dekrets des Gerichts an den Expeditionsrat Johann Wolfgang Mögling wegen dessen mündlichen Verhörs, 5. Januar 1740.
84.) Erklärung Bühlers wegen der Verhöre des Regierungsrats Johann Jakob Dann und des Juden Hayum, 3. Februar 1740.
85.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen der Fortsetzung des Hausarrests Bühlers und der Beschleunigung des Prozesses, 27. Januar 1740.
86.) Entwurf eines Dekrets des Gerichts an Bühler wegen Akten aus den Registraturen, 10. Februar 1740.
87.) Erklärung Bühlers wegen der Zeugenverhöre, 19. Februar 1740.
88.) Abschrift einer herzoglichen Signatur an den Ankläger Amandus Günzler wegen der Anklage, 29. Februar 1740.
89.) Schreiben Bühlers an den Herzog wegen der Prozessakten, 7. März 1740.
90.) Abschrift eines Dekrets des Gerichts wegen der Prozessakten, 24. März 1740.
91.) Schreiben Bühlers an das Gericht wegen der Prozessdauer und der Prozessakten, 24. März 1740.
92.) Abschrift einer herzoglichen Resolution wegen eines Vorschusses in Höhe von 50 Reichstalern von der Rentkammer, 1. April 1740.
93.) Schreiben des Anklägers Amandus Günzler an den Herzog wegen seiner Bezahlung, 23. April 1740.
94.) Verzeichnis der Zeugenaussagen, angefertigt von Johann Philipp Pregizer, 23. April 1740.
Dornstetten FDS
Hohenasperg : Asperg LB
Stuttgart S
Ulm UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
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