Henne Leutwin, Bürger zu Oppenheim, und seine Ehefrau Margarethe bekunden, dass sie dem jeweiligen Inhaber der St. Annenkapelle an der Fischerpfor...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1508-1530
1530 März 14
Ausf., Perg., 2 anh. Sg. gut erh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1530, Montag nach Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Leutwin, Bürger zu Oppenheim, und seine Ehefrau Margarethe bekunden, dass sie dem jeweiligen Inhaber der St. Annenkapelle an der Fischerpforte zu Oppenheim, jetzt Wendel Heiß, für 20 rheinische Gulden eine jährliche Gülte von einem Gulden aus ihrem Haus unter den Fischern daselbst verkauft haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Jakob Wolfram und Walther Molsberger, Schöffen des Gerichts zu Oppenheim
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Leutwin, Bürger zu Oppenheim, und seine Ehefrau Margarethe bekunden, dass sie dem jeweiligen Inhaber der St. Annenkapelle an der Fischerpforte zu Oppenheim, jetzt Wendel Heiß, für 20 rheinische Gulden eine jährliche Gülte von einem Gulden aus ihrem Haus unter den Fischern daselbst verkauft haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Jakob Wolfram und Walther Molsberger, Schöffen des Gerichts zu Oppenheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ