Vor dem weltl. Richter Heinrich übergeben "Fur" [Frau] Else zum Eselweck und ihr Sohn Henne Herrn Siegfried, Kaplan zu St. Agnes, und seinen Gesellen 1 1/2 Mark Bodenzins, fällig je zur Hälfte an den beiden Johannistagen und zwar 1) 10 Schillinge kolscher aus Erbe, Garten und Kalkofen des Heinz von Nassau ("Heintzen von Nassowe"), 2) 24 Schillinge Heller aus dem Erbe, dem Garten und dem Gang bis an den Bach, oben zwischen Meister "Ruker" im Kirschgarten ("in dem Kirsgarten") und dem Born gelegen. Bürgschaftserklärung unter 40 Mark Pfennige Pön. - Darnach übergeben Katharina, "Pedir Großen" Witwe, und ihre zwei Kinder wie vor 1 Mark Ewiggelds aus dem Erbe bei der Rose ("bi der Rosen") und allen Zugehörden "of die erste bach;" Zinstermin und Bürgschaft wie vorhin. Zeugen: 1) der ersten Übergabe: Die Bürger Anze Kannengießer ("Kangizer") und Heinz, Meister "Craftes mag" [Verwandter]; 2) der zweiten Übergabe: Henekin, "Schurmans" Sohn, Henekin "Sterkeln" und Werner, des Richters Knecht. Mit Eid besagt vor Salman, Kämmerer, und Richter Volkmar; dabei wird ausbedingt, daß Herr Siegfried diese Gülten sein Lebtag genießen soll und über sie testamentarisch frei verfügen darf. "Actum et publicatum 1342 sabbato ante nativitatem Cristi."

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