Gottfried von Sp. Chorbischof zu Trier bekundet für sich, seine Söhne Gottfried und Gerlach (1) sowie die Inhaber der Urkunde, die Nikolaus (Clas) Brabant Herr zu Ulmen und seine Frau Mechtild wegen der Verpfändung der Güter zu Enkirch (Enckerich) ausgestellt haben: stirbt Nikolaus Brabant vor der Auslösung, so können der Verwandte (neve) Walram Graf zu Sp. oder seine Erben, Grafen zu Sp. Herren zu Kreuznach (Crutzenach) das Gut für 422 Gulden - je 10 Groschen für einen Gulden - in zu Enkirch gängigem Pagament für sich auslösen; dies soll jeweils bis Johann Baptist (24.06.) geschehen. Da die Güter von Walram zu Lehen rühren, hat dieser die Pfandurkunde ebenfalls besiegelt. Gottfried siegelt für sich und seine Söhne. (1) Stammväter des Geschlechtes von Allenbach.
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Gottfried von Sp. Chorbischof zu Trier bekundet für sich, seine Söhne Gottfried und Gerlach (1) sowie die Inhaber der Urkunde, die Nikolaus (Clas) Brabant Herr zu Ulmen und seine Frau Mechtild wegen der Verpfändung der Güter zu Enkirch (Enckerich) ausgestellt haben: stirbt Nikolaus Brabant vor der Auslösung, so können der Verwandte (neve) Walram Graf zu Sp. oder seine Erben, Grafen zu Sp. Herren zu Kreuznach (Crutzenach) das Gut für 422 Gulden - je 10 Groschen für einen Gulden - in zu Enkirch gängigem Pagament für sich auslösen; dies soll jeweils bis Johann Baptist (24.06.) geschehen. Da die Güter von Walram zu Lehen rühren, hat dieser die Pfandurkunde ebenfalls besiegelt. Gottfried siegelt für sich und seine Söhne. (1) Stammväter des Geschlechtes von Allenbach.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 532
Rheinpfälzer U 5872, Straßburg E 5152/14
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1369 Juli 3
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 532. Sg. angeh., grün, rund, 2,7 cm DM, st. besch. Im Siegelfeld Wappenschild (Schach, oben rechts ein Stern). U.: [S.]GO[DEF(RI)DI.]D[E.S]PAY[NH]EY[M.]; Abschr.: KA 67/1340 fol. 161.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Geben 1369 des dinstages na sente Peters und Pauwels dag apostolen."
Originaldatierung: "Geben 1369 des dinstages na sente Peters und Pauwels dag apostolen."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 532. Sg. angeh., grün, rund, 2,7 cm DM, st. besch. Im Siegelfeld Wappenschild (Schach, oben rechts ein Stern). U.: [S.]GO[DEF(RI)DI.]D[E.S]PAY[NH]EY[M.]; Abschr.: KA 67/1340 fol. 161.
Originaldatierung: "Geben 1369 des dinstages na sente Peters und Pauwels dag apostolen."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 532. Sg. angeh., grün, rund, 2,7 cm DM, st. besch. Im Siegelfeld Wappenschild (Schach, oben rechts ein Stern). U.: [S.]GO[DEF(RI)DI.]D[E.S]PAY[NH]EY[M.]; Abschr.: KA 67/1340 fol. 161.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ