Eberhard [von Zimmern], Schreiber und Dekan des Stifts Haug, beurkundet: Friedrich der Ältere von Karbach besaß einen Schuldbrief der Stadt Würzburg gesiegelt mit deren Stadtsiegel. Danach schuldet ihm die Stadt 400 Gulden und soll ihm bis zu deren Rückzahlung jedes Jahr am 6. Januar ("vf den O/e/bersten") 40 Gulden Zins bezahlen. Als nun Gottfried Lamprecht den Friedrich von Karbach gefangennahm und sein Haus plünderte, hat er diesen Brief mitgenommen. Er gelangte dann in den Besitz des Dekans des Stifts Neumünster Konrad von Gerchsheim ("Geu/e/richshein"). Dieser hat Eberhard gebeten, ihn dem Johannes von Simmringen und seiner Ehefrau Margarete, der Tochter des Friedrich von Karbach, als dessen rechtmäßigen Erben zu übergeben. Eberhard hat nun diesen Auftrag ausgeführt. Der geben ist 1388 an vnser Frauwen obent als sy geborn wart. Aussteller: Dekan des Stifts Haug. Empfänger: Johannes und Margarete von Simmringen

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Staatsarchiv Würzburg
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