Keller, Franz Seraph (1831 - 1914) (Bestand)
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Rep. 70 NLT 14
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1855 - 1913
Vorwort
1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die hier zu einem Nachlaßteil zusammengeführten Schriftstücke wurden im Zuge der Provenienzbereinigung aus dem beim Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg gebildeten Personalakt entnommen, da es sich um rein privates Schriftgut handelt.
Der kleine Nachlaßteil umfaßt 8 Archivmappen, wobei es sich vor allem um Unterlagen handelt, anhand derer man den priesterlichen Werdegang von Domkapitular Dr. Franz Seraph Keller nachvollziehen kann.
2. Zur Person
Franz Seraph Keller wurde am 10 Oktober 1831 in Herzogenaurach geboren. Am 15. Dezember 1855 erhielt er die Priesterweihe. Zunächst war Franz Seraph Keller Kooperator in Neunkirchen am Brand (1856), Domkaplan in Bamberg (1858), Militär-Kuratus in Nürnberg (1864) und Hausgeistlicher im Zellengefängnis in Nürnberg (1867). 1872 wurde er Pfarrer in Ansbach. Zum 14. Oktober 1874 wurde er Domkapitular und Dompfarrer in Bamberg. Von 1893-1897 war er Mitglied des bayerischen Landtags. Sechs Jahre lang war Dr. Franz Seraph von Keller Domprobst (ab 1896) und später Kapitularvikar (ab 1902) in Augsburg bevor er am 25. Juli 1902 als Domprobst des Bamberger Metropolitankapitels wieder nach Bamberg zurückkehrte. Domkapitular Dr. Franz Seraph von Keller verstarb am 8. Dezember 1914 in Bamberg.
3. Werke (Auswahl)
Franz Seraph Keller: Die Leidensmutter. Fastenpredigten über die sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria. Mit mehreren Andachten zum Gedächtnisse der schmerzhaften Mutter, Nürnberg 1867.
Franz Seraph Keller: Die Taufe Jesu durch Johannes. Eine exegetische Abhandlung. Bamberg 1883.
4. Literaturhinweise (in Auswahl)
Thomas Groll: Das neue Augsburger Domkapitel. Von der Wiedererrichtung (1817/21) bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945). Verfassungs- und Personengeschichte, St. Ottilien 1996 (Münchner Theologische Studien, I. Historische Abteilung, 34. Bd.). Hier: S. 627 - 634
Josef Urban: Keller, Franz Seraph. In: Marienlexikon Bd. 3, 1991 Sp. 540
Friedrich Wachter: General-Personal-Schematismus der Erzdiözese Bamberg 1007-1907. Bamberg 1908
5. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 14 Nr. ...
1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die hier zu einem Nachlaßteil zusammengeführten Schriftstücke wurden im Zuge der Provenienzbereinigung aus dem beim Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg gebildeten Personalakt entnommen, da es sich um rein privates Schriftgut handelt.
Der kleine Nachlaßteil umfaßt 8 Archivmappen, wobei es sich vor allem um Unterlagen handelt, anhand derer man den priesterlichen Werdegang von Domkapitular Dr. Franz Seraph Keller nachvollziehen kann.
2. Zur Person
Franz Seraph Keller wurde am 10 Oktober 1831 in Herzogenaurach geboren. Am 15. Dezember 1855 erhielt er die Priesterweihe. Zunächst war Franz Seraph Keller Kooperator in Neunkirchen am Brand (1856), Domkaplan in Bamberg (1858), Militär-Kuratus in Nürnberg (1864) und Hausgeistlicher im Zellengefängnis in Nürnberg (1867). 1872 wurde er Pfarrer in Ansbach. Zum 14. Oktober 1874 wurde er Domkapitular und Dompfarrer in Bamberg. Von 1893-1897 war er Mitglied des bayerischen Landtags. Sechs Jahre lang war Dr. Franz Seraph von Keller Domprobst (ab 1896) und später Kapitularvikar (ab 1902) in Augsburg bevor er am 25. Juli 1902 als Domprobst des Bamberger Metropolitankapitels wieder nach Bamberg zurückkehrte. Domkapitular Dr. Franz Seraph von Keller verstarb am 8. Dezember 1914 in Bamberg.
3. Werke (Auswahl)
Franz Seraph Keller: Die Leidensmutter. Fastenpredigten über die sieben Schmerzen der allerseligsten Jungfrau Maria. Mit mehreren Andachten zum Gedächtnisse der schmerzhaften Mutter, Nürnberg 1867.
Franz Seraph Keller: Die Taufe Jesu durch Johannes. Eine exegetische Abhandlung. Bamberg 1883.
4. Literaturhinweise (in Auswahl)
Thomas Groll: Das neue Augsburger Domkapitel. Von der Wiedererrichtung (1817/21) bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs (1945). Verfassungs- und Personengeschichte, St. Ottilien 1996 (Münchner Theologische Studien, I. Historische Abteilung, 34. Bd.). Hier: S. 627 - 634
Josef Urban: Keller, Franz Seraph. In: Marienlexikon Bd. 3, 1991 Sp. 540
Friedrich Wachter: General-Personal-Schematismus der Erzdiözese Bamberg 1007-1907. Bamberg 1908
5. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 14 Nr. ...
8 VEs
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 12:22 MESZ