Kläger: Herzog Adolf von Holstein-Gottorf, Beklagter: Jasper von Buchwaldt zu Borstel und Sierhagen, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Peter Breitschwert, Dr. Christoph Behem, Streitgegenstand: Streit um die Beseitigung eines neuen Zolls, der durch Jasper von Buchwaldt auf Brennholz gelegt worden war, die aus den Dörfern Nahe, Sievershütten und Stuvenborn über Wulksfelde und Moorgebiet nach Hamburg gingen
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Kläger: Herzog Adolf von Holstein-Gottorf, Beklagter: Jasper von Buchwaldt zu Borstel und Sierhagen, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Peter Breitschwert, Dr. Christoph Behem, Streitgegenstand: Streit um die Beseitigung eines neuen Zolls, der durch Jasper von Buchwaldt auf Brennholz gelegt worden war, die aus den Dörfern Nahe, Sievershütten und Stuvenborn über Wulksfelde und Moorgebiet nach Hamburg gingen
LASH, Abt. 390 Nr. 173
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1581-1582
Enthält: RKG 1581-1582; Abforderung des Prozesses 1581 durch König Friedrich II. wegen Verletzung des holsteinischen privilegium de non evocando und Ladung des Claus von der Wisch, Amtmann zu Trittau und Tremsbüttel, in der strittigen Sache durch Jasper von Buchwaldt vor das Landgericht (Q 8 -9)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:57 MEZ