A04-Bestand Drehbücher Fernsehen (Bestand)
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BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe A = Akten >> A04 Bestandsgruppe Fernsehen >> A04-Bestand Drehbücher Fernsehen 1953-1995 (Findbuch online)
1953 - 1995
Form und Inhalt: 1991 übergab das Fernseharchiv in Freimann dem Historischen Archiv ca. 200 Archivschachteln mit Drehbüchern und Manuskripten, die parallel zu den Fernsehbändern gesammelt wurden. Es handelt sich um einen ungeordneten Bestand von geplanten und produzierten Spielfilmen, Sendungen, Fernsehaufzeichnungen von Theaterstücken der Abteilungen Fernsehspiel, Theater und Spiel, Musik und Unterhaltung, Schulfernsehen, Land und Leute Fernsehen oder Bayerische Unterhaltung. Die Sammlung enthält auch viele fremdsprachige Drehbücher und Manuskripte, meist ohne deutsche Übersetzung, die als Grundlage dienten für die deutsche Synchronisation sowie von Filmgesellschaften und Lizenzagenturen eingereichtes Informationsmaterial zu Spielfilmen und Serien, darunter Inhaltsbeschreibungen der Story, Szenenaufstellungen, Probe- und Aufnahmepläne. Auf sehr vielen Drehbüchern befinden sich handschriftliche Vermerke und Änderungen der Dialoge und szenischen Handlungen. Leider ist das Sendedatum in den meisten Fällen nicht vermerkt. Zusammen mit diesen 200 Archivschachteln wurden in diesem Findbuch nummerierte Ordner mit dem Aktenzeichen 229 (frühere Provenienz: Sendeleitung / Fernseharchiv) und 270 (frühere Provenienz: Leitung Produktionsbetrieb) und dem Aktentitel Drehbücher / Manuskripte erfasst. Einige der Ordner wiesen Brandschäden auf, das Papier war schwarz verkohlt, was auf ein Feuer im Fernseharchiv hinweist. Die Hintergründe dazu sind allerdings ungeklärt.
Bei dem Bestand Fernseharchiv / Produktionsbetrieb handelt sich um Sendungen aus den Jahren 1953 bis 1995, darunter einige Manuskripte und Produktionsunterlagen (Anträge auf technische Dienstleistungen, Honorarunterlagen, Materialkosten, Kameralaufpläne) aus der Zeit des Fernsehprobetriebs 1953. Bis zum Fernsehbeginn in Freimann 1954 wurden in der Münchner Lothstraße Versuchssendungen bzw. Studioversuche durchgeführt. Daran beteiligt waren Kurt Wilhelm, Manfred Schwarz, Wilm ten Haaf, Otto Guggenbichler, um einige der Fernsehpioniere zu nennen. Weiterhin handelt es sich um Fernsehbearbeitungen zu Mozart-Opern von Kurt Wilhelm, um einige Fernseh-Kabarettprogramme der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, um Produktions- und Sendeunterlagen zu Wahlsendungen oder zum Eucharistischen Weltkongress 1960. Einen Schwerpunkt des Bestandes bilden literarische Produktionen bzw. klassische und bayerische Theaterstücke oder Serien aus der Redaktion Fernsehspiel, beispielsweise "Komödienstadel", "Tatort", "Die Magermilchbande", "Cheyenne", "Twiligth Zone" oder "Münchner Geschichten. Beispiele für Fernsehdrehbücher sind "Der Widerspenstigen Zähmung", "Der Krieg in Troja findet nicht statt", "Totentanz", "Die Besessenen", "Der Firmling".
Die Drehbücher / Manuskripte ergänzen die Überlieferung aus den Fachredaktionen. Über einen Sendetitelindex sind alle Reihen- und Einzelsendetitel erschlossen. Im Personenindex lassen sich Autor/innen, wie Ludwig Thoma, Leopold Ahlsen, Ludwig Anzengruber oder Johann Nestroy ebenso recherchieren wie die Regisseure und Fernsehbearbeitenden, beispielsweise Kurt Wilhelm oder Franz Josef Wild. Bei der Erschließung wurden Dubletten und Klammerteile entfernt, die Manuskripte aber in ihrer ursprünglichen Ordnung belassen und in Archivschachteln umgebettet. Erfasst wurden Autor/innen, Reihen- und Einzeltitel, die Fernsehbearbeiter oder Regieführenden, auffällige Produktionsmaterialien sowie, falls auf den Manuskripten angegeben, die Produktionsnummer und die jeweiligen Redaktionen.
Bei dem Bestand Fernseharchiv / Produktionsbetrieb handelt sich um Sendungen aus den Jahren 1953 bis 1995, darunter einige Manuskripte und Produktionsunterlagen (Anträge auf technische Dienstleistungen, Honorarunterlagen, Materialkosten, Kameralaufpläne) aus der Zeit des Fernsehprobetriebs 1953. Bis zum Fernsehbeginn in Freimann 1954 wurden in der Münchner Lothstraße Versuchssendungen bzw. Studioversuche durchgeführt. Daran beteiligt waren Kurt Wilhelm, Manfred Schwarz, Wilm ten Haaf, Otto Guggenbichler, um einige der Fernsehpioniere zu nennen. Weiterhin handelt es sich um Fernsehbearbeitungen zu Mozart-Opern von Kurt Wilhelm, um einige Fernseh-Kabarettprogramme der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, um Produktions- und Sendeunterlagen zu Wahlsendungen oder zum Eucharistischen Weltkongress 1960. Einen Schwerpunkt des Bestandes bilden literarische Produktionen bzw. klassische und bayerische Theaterstücke oder Serien aus der Redaktion Fernsehspiel, beispielsweise "Komödienstadel", "Tatort", "Die Magermilchbande", "Cheyenne", "Twiligth Zone" oder "Münchner Geschichten. Beispiele für Fernsehdrehbücher sind "Der Widerspenstigen Zähmung", "Der Krieg in Troja findet nicht statt", "Totentanz", "Die Besessenen", "Der Firmling".
Die Drehbücher / Manuskripte ergänzen die Überlieferung aus den Fachredaktionen. Über einen Sendetitelindex sind alle Reihen- und Einzelsendetitel erschlossen. Im Personenindex lassen sich Autor/innen, wie Ludwig Thoma, Leopold Ahlsen, Ludwig Anzengruber oder Johann Nestroy ebenso recherchieren wie die Regisseure und Fernsehbearbeitenden, beispielsweise Kurt Wilhelm oder Franz Josef Wild. Bei der Erschließung wurden Dubletten und Klammerteile entfernt, die Manuskripte aber in ihrer ursprünglichen Ordnung belassen und in Archivschachteln umgebettet. Erfasst wurden Autor/innen, Reihen- und Einzeltitel, die Fernsehbearbeiter oder Regieführenden, auffällige Produktionsmaterialien sowie, falls auf den Manuskripten angegeben, die Produktionsnummer und die jeweiligen Redaktionen.
1 Findbuch
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 10:23 AM CEST