Abt. 520 Oberpostdirektion Kiel (Bestand)
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Abt. 520
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Reichs- und Bundesbehörden seit 1871
(1653-) 1750-1997
Enthält: Organisation und Öffentlichkeitsarbeit; Post- und Kraftfahrwesen; Fernmeldewesen; Personalwesen; Kassen- und Rechungswesen; Bauwesen und Liegenschaften.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Einrichtung der Oberpostdirektion Kiel (OPD Kiel) erfolgte 1867 als preußische Behörde. In den Folgejahren kam es immer wieder zu Änderungen des Zugehörigkeitsbereichs und zu Umbenennungen: nach 1868 Zugehörigkeit zur Postverwaltung des Norddeutschen Bundes, ab 1871 Provinzialverwaltungsbehörde der Reichspost, ab 1953 mittlere Bundesbehörde, nach 1991 untergliedert in Oberpostdirektion Kiel Bereich Postdienst und Oberpostdirektion Kiel Telekom, nach 1993 Deutsche Bundespost Postdienst Direktion Kiel und Deutsche Bundespost Telekom Direktion Kiel.
Geschichte des Bestandsbildners: Die regionale Zuständigkleit der OPD Kiel erstreckte sich auf Schleswig-Holstein mit Ausnahme der Stadt Lübeck sowie der Kreise Stormarn, Herzogtum Lauenburg und einiger Gebietsteile des Kreises Segeberg, die zum OPD-Bezirk Hamburg gehörten.
Bestandsgeschichte: Eine erste Ablieferung von einigen wenigen Akten der OPD Kiel aus dem 19. Jahrhundert erfolgte 1936 vom Reichsarchiv in Potsdam; sie beinhaltete unter anderem auch Akten zu Postämtern, die später dem OPD-Bezirk Hamburg zugeordnet wurden. Weitere Zugänge gelangten im Zeitraum von 1980 bis 1993 in das Landesarchiv. 2005 und 2007 übergab das Museum für Kommunikation in Hamburg dem Landesarchiv wesentliche Teile der postgeschichtlichen Sammlung der Oberpostdirektion (OPD) Kiel. 2009 und 2011 ergänzten zwei deutlich kleinere Abgaben durch das Museum für Kommunikation Berlin, Nachfolger des aufgelösten Hamburger Museums, den Bestand.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 520 Nr. 1
Benutzung: Die Gliederung des Bestandes folgt der Organisationsstruktur der Oberpostdirektion, die neben einem beim Präsidenten angesiedelten Referat zur Organisation und Öffenlichkeitsarbeit aus vier Hauptabteilungen bestand: Post- und Kraftfahrwesen, Fernmeldewesen, Personalwesen sowie Kassen- und Rechungswesen, Bauwesen und Liegenschaften.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Einrichtung der Oberpostdirektion Kiel (OPD Kiel) erfolgte 1867 als preußische Behörde. In den Folgejahren kam es immer wieder zu Änderungen des Zugehörigkeitsbereichs und zu Umbenennungen: nach 1868 Zugehörigkeit zur Postverwaltung des Norddeutschen Bundes, ab 1871 Provinzialverwaltungsbehörde der Reichspost, ab 1953 mittlere Bundesbehörde, nach 1991 untergliedert in Oberpostdirektion Kiel Bereich Postdienst und Oberpostdirektion Kiel Telekom, nach 1993 Deutsche Bundespost Postdienst Direktion Kiel und Deutsche Bundespost Telekom Direktion Kiel.
Geschichte des Bestandsbildners: Die regionale Zuständigkleit der OPD Kiel erstreckte sich auf Schleswig-Holstein mit Ausnahme der Stadt Lübeck sowie der Kreise Stormarn, Herzogtum Lauenburg und einiger Gebietsteile des Kreises Segeberg, die zum OPD-Bezirk Hamburg gehörten.
Bestandsgeschichte: Eine erste Ablieferung von einigen wenigen Akten der OPD Kiel aus dem 19. Jahrhundert erfolgte 1936 vom Reichsarchiv in Potsdam; sie beinhaltete unter anderem auch Akten zu Postämtern, die später dem OPD-Bezirk Hamburg zugeordnet wurden. Weitere Zugänge gelangten im Zeitraum von 1980 bis 1993 in das Landesarchiv. 2005 und 2007 übergab das Museum für Kommunikation in Hamburg dem Landesarchiv wesentliche Teile der postgeschichtlichen Sammlung der Oberpostdirektion (OPD) Kiel. 2009 und 2011 ergänzten zwei deutlich kleinere Abgaben durch das Museum für Kommunikation Berlin, Nachfolger des aufgelösten Hamburger Museums, den Bestand.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 520 Nr. 1
Benutzung: Die Gliederung des Bestandes folgt der Organisationsstruktur der Oberpostdirektion, die neben einem beim Präsidenten angesiedelten Referat zur Organisation und Öffenlichkeitsarbeit aus vier Hauptabteilungen bestand: Post- und Kraftfahrwesen, Fernmeldewesen, Personalwesen sowie Kassen- und Rechungswesen, Bauwesen und Liegenschaften.
63 lfd. M.
Bestand
Literatur: Wilhelm Sager: Postgeschichte Schleswig-Holsteins. Heide 2002.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ