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Akzise- und Rechnungsangelegenheiten der Renterei zu Siegen sowie Admodiation der Siegenschen Kameraleinkünfte
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.1. Siegen - Katholischer Landesteil
1710-1725
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Spezifikation der in den Gemeinden des katholischen Landesteils befindlichen Ochsen (1724); Rechnungsangelegenheiten des Rentmeisters Trippeler zu Siegen; Verordnungen der kaiserlichen Administrationsregierung wegen der Bierakzise, Branntweinakzise und des Bierbrauens (1710-1715); Suppliken der Untertanen des katholischen Landesteils wegen des Bierbrauens und der Bierakzise; Darlegung der Standpunkte des münsterischen Vizekanzlers von Cochenheim (1714); Eingaben der Eingesessenen des Dorfes Eiserfeld wegen der Dienstgelder und Pferdedienste (1714-1716); Spezifikation der Pfachtung über besondere Güter und Gefälle aus der Renterei (1724); Admodiation der Siegenschen Kameralrenten auf Betreiben des Schlosskommandanten von Magis (1724-1725); Konditionen für die Admodiation bzw. Verpachtung der fürstlichen Kameraleinkünfte aus der Renterei, der Oberförsterei und Kellnerei an den Meistbietenden (1724); Einwände und Protestationen des Rentmeisters Trippler gegen die Admodiationskonditionen und gegen das Admodiationsvorhaben des Schlosskommandanten von Magis und des Regierungsrats Bolles; Korrespondenzen wegen Einlieferung der Rentereirechnungen; Beitreibung von Strafgeldern und Rentereirestanten; Spezifikation der von der Bergmeisterei abgeführten Zehnten vom 01.01.-17.03.1725; Beschwerde der Zöllner Johann Peter Groß von Wilnsdorf und Thomas scholl von Wilgersdorf über den Rückgang ihrer Zolleinnahmen durch den neuen eingerichteten Zoll bei Rödgen (1725); Spezifikationen der Einnahmen und Ausgaben der Renterei zu Siegen; Bilanz über den Status zwischen dem alten Berechnungsfuß und der neuen Admodiation; Status über die Ausgaben der Renterei, Oberförsterei und Kellnerei von 1718-1722 (1724); Notata auf die Kaution der Fürstin zu Nassau-Siegen auf dem Haingericht; Gegendarstellung der Landdeputierten auf den Admodiationsstatus des Schlosskommandanten von Magis. Korrespondenten u.a.: Rentmeister Johann Thomas Trippeler (Siegen), L. Flender, Notar Johann Joachim Lipsius, Vitus Seidel (Eibingen), Registrator W. Hartmann, Notar Christoph Isingk, Aktuar S. T. Clesse, Regierungsrat Dr. J. Bolles (Siegen), Notar Konrad Susewindt, Friedrich Graf von Manderscheid-Blanckenstein, Tielmann Hermann (Siegen), Rat Ambrosius Franz Graf von Virmont (Bonn), Schlosskommandant von Magis, Aktuar J. W. Hartmann (Siegen), von Schönborn, Notar Johann Georg Müllens, Franz von Heffener.
283 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.