Glasfabriken in der Provinz Westfalen
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K 001, 2809
K 001 Oberpräsidium Münster
Oberpräsidium Münster >> 12. Handel und Gewerbe >> 12.1. Gewerbliche Wirtschaft >> 12.1.8. Einzelne Industriezweige >> 12.1.8.5. Porzellan-, Glasindustrie
1813-1843
Enthaeltvermerke: Enthält: - Bittschrift des Christian David Baron von Willweber und Altstadt in Münster wegen Anlage einer Glasfabrik am Dickenberge bei Ibbenbüren, 1813 - Lampe und Schrader zu Bremen wegen der Akzise für den Bezug von Steinkohlen für ihre Glasfabrik zu Ovenstadt bei Petershagen, 1814 - Ministerium des Schatzes wegen des Preises für das gelieferte graue Salz für die Glashütte zu Gerenheim im Mindeschen (Gebr. Schrader), 1821 - Jagdgerechtigkeit des Königs im ehemal. Amt Petershagen, 1821 - Geplante Glashütte in der Wennemer und Dünscheder Mark bzw. Arnsberger Wald seitens des bei Glasfabrik zu Fürstenberg angestellten Becker, 1821 - Einwände der Eisenhütten zu Suttrop und Berge gegen die geplante Glashütte, 1822 - Gesuch des Röbbecke und Meyersick wegen eines Preisnachlasses beim Ankauf von Steinkohlen von der Zeche Glücksburg für die bei Ibbenbüren anzulegende Glashütte, 1824-1825 - Vorstellung des Glasfabrikanten Kappmeier zu Fürstenberg gegen die Anlage einer neuen Glashütte im Neuenbekener Revier, 1825 - Klage der Inhaber der Glashütte zu Ibbenbüren über die schlechte Qualität der Steinkohlen, 1826 - Vorstellung des Joh. Ch. F. Schrader, Inhaber der Glasfabrik zu Gernheim, wegen der Einbeziehung der nördlich von Petershagen rechts und links der Weser belegenen Landesteile in den Zollverband, 1826 - Gesuche des Lohmeyer, Inhaber der Spiegel- und Tafelglashütte zu Urenberg bei Paderborn wegen eines Darlehens, 1827 - Gesuche der Brüder Gustav und Theodor Müllensiefen wegen einer Anleihe für die Erweiterung ihrer Glashütte bei Haus Crengeldanz bei Witten, 1827 - Vorstellung des Lohmeyer zu Urenberg wegen der Bevorzugung der Eisenhütte zu Altenbeken bei der Lieferung von Holzkohlen, 1827 - Genehmigung zur Anlage einer neuen Glashütte seitens des Glasfabrikanten Uhde aus Kohlstädt bei Neuenbeken, 1829 - Vorstellung des Generalkonsuls Schrader: Zoll- und Steuerverhältnisse der Bewohner der Glashütte Gernheim als ausgeschlossenen Landesteil - Gesuch der Gebrüder Müllensiefen um Erhöhung des Einfuhrzolls auf belgisches Fensterglas, 1840 - Schrader zu Gernheim: Wegeverhältnisse durch den Schaumburger Wald für den Transport von Kohlen, Gesuch wegen einer Anleihe aufgrund der Ertragslage, 1840, 1842-1843 - Forderungen des Amtmanns Witte in Petershagen gegen den Konsul Schrader aufgrund eines Erbpachtanteils an den Scharfrichter und Abdeckerabgaben, 1843
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 (Tektonik)
- 3.1. Innere Verwaltung (K) (Tektonik)
- 3.1.1. Oberpräsidium (Tektonik)
- 3.1.1.1. Oberpräsidium Münster (Tektonik)
- Oberpräsidium Münster (Bestand)
- 12. Handel und Gewerbe (Gliederung)
- 12.1. Gewerbliche Wirtschaft (Gliederung)
- 12.1.8. Einzelne Industriezweige (Gliederung)
- 12.1.8.5. Porzellan-, Glasindustrie (Gliederung)