Johann Graf zu Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Diez bekundet, daß Peter Franck, Diener und Windhetzer seines + Vetters Graf Johann zu Nassau-Beilstein, für diesen 100 Gulden Kapital und 30 Gulden Zins an + Johann Gumpel (auch Gömpel) und dessen Miterben, laut Urkunde von Dillenburg 6. Januar 1553, bezahlt hat, für die des Grafen Hof zu Rodenroth verpfändet war. Der Aussteller bestätigt, daß Peter Franck dafür der Hof verpachtet worden ist, den dieser für 4 Malter Hafer, Martini, in die Kellerei Beilstein, auch bis zur Ablösung der 130 Gulden behalten soll.
Vollständigen Titel anzeigen
Johann Graf zu Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Diez bekundet, daß Peter Franck, Diener und Windhetzer seines + Vetters Graf Johann zu Nassau-Beilstein, für diesen 100 Gulden Kapital und 30 Gulden Zins an + Johann Gumpel (auch Gömpel) und dessen Miterben, laut Urkunde von Dillenburg 6. Januar 1553, bezahlt hat, für die des Grafen Hof zu Rodenroth verpfändet war. Der Aussteller bestätigt, daß Peter Franck dafür der Hof verpachtet worden ist, den dieser für 4 Malter Hafer, Martini, in die Kellerei Beilstein, auch bis zur Ablösung der 130 Gulden behalten soll.
170 I, 4364
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 16. Jahrhundert >> 1551-1575 >> 1564
1564 Dezember 22
Ausfertigung, Pergament, durch Einschnitte kassiert, Siegel ab; Rückvermerk: 1596 abgelöst durch Georg Newendorf, Keller zu Beilstein
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Philipp Engel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Keller Beilstein
Vermerke (Urkunde): Siegler: Keller Beilstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ