Gräfin Anna von Ostfriesland und namens der Landschaft die Häupt-linge Hicko von Dornum und Petkum, Hero von Oldersum und Gödens, Eggerik Beninga auf Grimersum und Jürgen von Münster bestätigen die von dem Drosten Johann Baert in Greetsiel und dem Bürger-meister Johann Bramsche in Emden ausgehandelte Vereinbarung mit Maximilian van Egmond Graf von Bueren, mit der dieser nach Zahlung von 50000 Karlsgulden in Deventer auf die ihm von Kaiser Karl V. verliehenen Besitzungen des Tido zu Inn- und Knyphausen verzichtet, weil Tido in die Reichsacht verfallen war 5 anhängende Siegel verloren
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Gräfin Anna von Ostfriesland und namens der Landschaft die Häupt-linge Hicko von Dornum und Petkum, Hero von Oldersum und Gödens, Eggerik Beninga auf Grimersum und Jürgen von Münster bestätigen die von dem Drosten Johann Baert in Greetsiel und dem Bürger-meister Johann Bramsche in Emden ausgehandelte Vereinbarung mit Maximilian van Egmond Graf von Bueren, mit der dieser nach Zahlung von 50000 Karlsgulden in Deventer auf die ihm von Kaiser Karl V. verliehenen Besitzungen des Tido zu Inn- und Knyphausen verzichtet, weil Tido in die Reichsacht verfallen war 5 anhängende Siegel verloren
NLA HA, Rep. 1, Nr. 1113
Rep. 1, Nr. 416
Organisations- und Aktenzeichen: Lütetsburg 16 b
Rep. 1 Große Urkundensammlung
Große Urkundensammlung >> 2 Urkundensammlungen >> 2.2 Verträge
28.09.1547
Verzeichnung
Baert, Johann, Drost
Beninga, Eggerik
Bramsche, Johann, Bürgermeister
Dornum, Hicko (Attena) von
Egmond Graf von Bueren, Maximilian
Inn- und Knyphausen, Tido von
Karl V., römischer Kaiser
Münster, Jürgen von
Oldersum, Hero von
Ostfriesland, Anna Gräfin von, geb. Gräfin von Oldenburg
Deventer
Emden, Einwohner
Greetsiel
Grimersum
Gödens
Oldersum, Herrlichkeit
Ostfriesland, Landstände
Petkum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell