Kläger: Henrich Porten, Kaufmann in Lübeck.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagte Edurd Ferver und Wilhelm Grysson, Kaufleute in Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati executorialis cum clausula; Vollstreckung eines Urteils des Obergerichts in Lübeck in einem Streit um die Bezahlung von 3269 Reichstalern durch die Nebenbeklagten an den Kläger aus einer Bürgschaft der Nebenbeklagten für Johann Spenckh(a)usen, der als Bevollmächtigter der Landgräfin von Hessen vom Kläger eine Partie Roggen gekauft hatte; Hinweis der Nebenbeklagten auf die Rechtshängigkeit der Sache durch Appellation des Conrad Poppe, Bürger zu Bremen, an das Reichskammergericht
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Kläger: Henrich Porten, Kaufmann in Lübeck.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagte Edurd Ferver und Wilhelm Grysson, Kaufleute in Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati executorialis cum clausula; Vollstreckung eines Urteils des Obergerichts in Lübeck in einem Streit um die Bezahlung von 3269 Reichstalern durch die Nebenbeklagten an den Kläger aus einer Bürgschaft der Nebenbeklagten für Johann Spenckh(a)usen, der als Bevollmächtigter der Landgräfin von Hessen vom Kläger eine Partie Roggen gekauft hatte; Hinweis der Nebenbeklagten auf die Rechtshängigkeit der Sache durch Appellation des Conrad Poppe, Bürger zu Bremen, an das Reichskammergericht
211-2_P 36
P 2183
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> P
1642-1646,1653-1662(1650-1668)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Jonas Eucharius Erhardt (1653), Dr. Heinrich Wilhelm Erhardt (1668). Beklagter: Dr. Georg Goll. Nebenbeklagter: Dr. Abraham Ludwig von Gülich.- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1653-1660 (1650-1668).- Darin: Vergleich von 1642 zwischen dem Kläger und Johann Spenckhausen mit einem ausdrücklichen Verzicht auf die Einlegung von Rechtsmitteln; Bürgschaft von 1642 und 1643 der Nebenbeklagten sowie Aufstellung über die Schulden der Nebenbeklagten; Aktenstücke aus den Prozessen der Parteien in Hamburg und Lübeck 1646 und 1661-1662; "requisitoriales" (Ersuchen um Rechtshilfe) des Rats der Stadt Lübeck an den Rat der Stadt Hamburg 1646; Liste der bei Eduard Ferver 1662 beschlagnahmten "geringschätzigen" Haushaltsgegenstände.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11292 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ