Vor Wilhelm von Saulheim ("Sauwelnheim"), Kämmerer, Rudolf, Schultheiß, und den weltlichen Richtern Willekin, Jakob und Johann, 1362 "of die mittewoche nach sente Johans dage Baptisten zu mittem somer", im ungebotenen Ding auf dem erzbischöflichen Hofe zu Mainz ("Mentzen"): Gewinnt "Clas Winsperg" zum Sponheimer ("Spanhemer") als Vertreter des Spitals zum hl. Geist am Rhein ("an dem Rine") den dritten Bann über folgende Ewiggülten: 1) 2 Pfd. Heller, fällig je zur Hälfte auf Johanni Ev. und Bürger aus dem neuen Haus im Kirschgarten ("in dem Kirsgarten"), das "Cunrat von Kuborg der Cremer" gebaut hat, gelegen "an dem gange da man zur rechten hant dorch Hennekin Stobenrauches erbe zum Hasenscharte hinden us get zu dem hinder hus das auch dez selben Henkins ist", und aus demselben Gang und Hinterhaus; von diesen 2 Pfd. geben "Henkin Stobenrauch" und seine Erben 1 Pfd. wegen des Durchgangs und Hinterhauses; das neue Haus zinst außerdem und zuvor 30 Schillinge Heller. Wenn das eine Erbe zinssäumig wird, soll der Inhaber des andern Erbes den Zins auf sich nehmen und das Erbe an sich ziehen. 2) 3 Pfd. Heller, fällig an Johanni B. aus dem Haus unmittelbar am Born am Altmünstertor ("an Aldenmunster porten") am Eck zur linken Hand, da man zur Pforte hinaus gehen will; davon fallen 2 Pfd. den armen Siechen, die zu Bette liegen, 1 Pfd. zu den Kerzen und Lichtern, "da mit man die elendigen armen bestadet, fur Jutten sele meister Rudolfes selgen Wirten dez Smyedes und irre zweiger manne." Das Erbe zinst außerdem 1 Mark Geld und 2 Hühner. (Mit Eid besagt durch die Richter Willekin und Jakob.). 5 S.: Kämmerer, Schultheiß und Richter.

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