1.) Gericht und Dorf Großseelheim [Stadtteil von Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 2.) der Burgsitz zu Großseelheim mit allen Freiheiten, Vieht...
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Urk. 14, 272
A I u, Fulda sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Fuldische Lehen Brieffe, Nr. 7
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Fulda, Kloster >> 1700-1799
1770 Februar 19
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Gericht und Dorf Großseelheim [Stadtteil von Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 2.) der Burgsitz zu Großseelheim mit allen Freiheiten, Viehtrift und anderen Gemeindsgebräuchen, wie diese die von Radenhausen bislang innegehabt haben; 3.) das Dorf Kleinseelheim [Stadtteil von Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Schönbach [Stadtteil von Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 4.) die Vogtei und der Kirchensatz zu Kleinseelheim und Schönbach mit Bußen, Zapfen, Freiheiten, niederer Jagd, Schießgerechtigkeit, Fischereien, Wassern und allem anderen Zubehör; 5.) der Zehnt zu Eiloh [Wüstung auf der Gemarkung Kleinseelheim, Stadtteil von Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf]; 6.) ein Drittel des Zehnts zu Großseelheim. Die Lehen hatte Franz Adalbert von Radenhausen, fürstlich-speyerischer Geheimer Rat und Obermarschall, mit Zustimmung des Lehnsherrn an Friedrich [II.] Landgrafen von Hessen[-Kassel] verkauft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich [von Bibra], Bischof und Abt von Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich [von Bibra], Bischof und Abt von Fulda
Belehnte/r: Friedrich [II.] Landgraf von Hessen[-Kassel] und seine Vettern Karl Landgraf von Hessen, Friedrich der Jüngere, Landgraf von Hessen, Adolf Landgraf von Hessen[-Philippsthal-Barchfeld] und Konstantin Landgraf von Hessen[-Rotenburg]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ