NL Ludwig Ritter von Rudolph (Bestand)
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E 10/24
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz >> E 10 - Nachlässe >> E 10/24 - Nachlass / Ludwig Ritter von Rudolph
Ludwig Ritter von Rudolph, geb. 1890 Juni 25 Nürnberg, gest. 1966 Aug. 31 Nürnberg.Lehrer, Regierungsschulrat bei der Regierung von Mittelfranken. Mitglied des bayerischen Landtags 1949-1954 (FDP, dann SPD). Bis 1933 Vorsitzender der Deutschen Demokratischen Staatspartei in Nürnberg. Förderer der Erwachsenenbildung und der Kriegsgräberfürsorge. Ehrenkurator des bayerischen Landesverbandes für Freie Volksbildung. Träger des Max-Joseph-Ordens und des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse (damit verbunden persönlicher Adelstitel). Veröffentlichte 1931 das pazifistische Kriegstagebuch 'Allerseelen 1914'. Im Ruhestand weitere schriftstellerische Betätigung.Zum Bestand:Erlebnisse und Betrachtungen im bzw. über den Ersten Weltkrieg, Schriftwechsel mit jüdischen Emigranten und persönliche Papiere.1967/1968 an das StadtAN von der Ehefrau Anita von Rudolf. Datenbankerfassung 2002/2004.2010 und 2011 wurden weitere Teile an das StadtAN abgegeben, die in den Einzelbestand integriert wurden.
lfd. Meter: 1,50; Einheiten: 129
Bestand
Deutsch
Bayerischer Lehrerverband für Freie Volksbildung: Bayerischer Landtag
Bundesverdienstkreuz I. Klasse
Deutsche Demokratische Staatspartei
Emigranten, jüdische
Erster Weltkrieg
Erwachsenenbildung
jüdische Emigranten
Kriegsgräberfürsorge
Landtag, bayerischer
Lehrer
Max-Joseph-Orden
Mittelfranken, Regierung
Nachlässe (Einzelbestände)
Orden, Max-Joseph-
persönliche Papiere
Regierung von Mittelfranken
Rudolph, Ludwig Ritter von (Nachlass)
Schulrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ