Klöster und Stifte: Arnstein, Prämonstratenser (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Geistliche und Bildungsinstitute >> Klöster und Stifte
Enthält: Urkunden 1142-1802
16 Kopiarfragmente und kleinere Kopiare 15.-18. Jh., Manuskripte 13.-18. Jh., darunter Martyrologium und Necrologium 13.-14. Jh., Handschrift des 18. Jhs. über das Leben Gottfrieds, 1. Abt in Arnstein, Holzflügelschrein mit Vita des Grafen Ludwig von Arnstein 15. Jh
Akten um 1362-1803: historische Nachrichten, Archiv und Bibliothek, klösterliches Leben und geistliche Verwaltung, Korrespondenzen, Territorialverwaltung und Gerechtsame, Leibeigene, Lehen, Finanzverwaltung, Säkularisation, Akten der Pfarrei Winden mit Weinähr: Taufbuch 1593-1661, Haus- und Baubuch 1496-1527, Güter- und Gefällebeschreibungen 15.-18. Jh., Berg- und Hüttensachen ab 1549, Arnsteiner Gerichtsbuch 1407-1524, Wettenbuch von Weinähr 1526-1549, Gemeinde- und Kirchspielsrechnungen 1691-1792, Kirchen- und Kapellenrechnungen ab 1716, Rechnungen der Schmelzhütte Weinähr 1590.
Bestandsgeschichte: Das Archiv wurde 1803 von Nassau-Weilburg übernommen. Einzelne Urkunden befinden sich heute im Staatsarchiv Darmstadt, im Landeshauptarchiv Koblenz und im Hauptstaatsarchiv München (Rheinpfälzische Urkunden). Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Die von Graf Ludwig von Arnstein in seiner Stammburg 1139 gegründete Prämonstratenserabtei gewann außer reichem Streubesitz mit Schwerpunkten im Einrich, an der unteren Lahn und im Limburger Becken einen kleinen Herrschaftsbereich. Dieser umfaßte außer Seelbach mit den Höfen Hollerich und Saalscheid auch Kalkofen links der Lahn sowie nördlich der Lahn, seit 1756 unter kurtrierischer Hoheit, Winden, Weinähr, Hof Eschenau und eine Hälfte von Dies. Die Abtei wurde 1802/03 aufgehoben und Nassau-Weilburg zugeteilt.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Becker, um 1880 (hs.); mit vielen Nachträgen
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten und Rechnungen: Repertorium von Ausfeld, 1885/1888 (hs.); mit Nachträgen
Bearbeiter: Becker und Ausfeld
16 Kopiarfragmente und kleinere Kopiare 15.-18. Jh., Manuskripte 13.-18. Jh., darunter Martyrologium und Necrologium 13.-14. Jh., Handschrift des 18. Jhs. über das Leben Gottfrieds, 1. Abt in Arnstein, Holzflügelschrein mit Vita des Grafen Ludwig von Arnstein 15. Jh
Akten um 1362-1803: historische Nachrichten, Archiv und Bibliothek, klösterliches Leben und geistliche Verwaltung, Korrespondenzen, Territorialverwaltung und Gerechtsame, Leibeigene, Lehen, Finanzverwaltung, Säkularisation, Akten der Pfarrei Winden mit Weinähr: Taufbuch 1593-1661, Haus- und Baubuch 1496-1527, Güter- und Gefällebeschreibungen 15.-18. Jh., Berg- und Hüttensachen ab 1549, Arnsteiner Gerichtsbuch 1407-1524, Wettenbuch von Weinähr 1526-1549, Gemeinde- und Kirchspielsrechnungen 1691-1792, Kirchen- und Kapellenrechnungen ab 1716, Rechnungen der Schmelzhütte Weinähr 1590.
Bestandsgeschichte: Das Archiv wurde 1803 von Nassau-Weilburg übernommen. Einzelne Urkunden befinden sich heute im Staatsarchiv Darmstadt, im Landeshauptarchiv Koblenz und im Hauptstaatsarchiv München (Rheinpfälzische Urkunden). Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Die von Graf Ludwig von Arnstein in seiner Stammburg 1139 gegründete Prämonstratenserabtei gewann außer reichem Streubesitz mit Schwerpunkten im Einrich, an der unteren Lahn und im Limburger Becken einen kleinen Herrschaftsbereich. Dieser umfaßte außer Seelbach mit den Höfen Hollerich und Saalscheid auch Kalkofen links der Lahn sowie nördlich der Lahn, seit 1756 unter kurtrierischer Hoheit, Winden, Weinähr, Hof Eschenau und eine Hälfte von Dies. Die Abtei wurde 1802/03 aufgehoben und Nassau-Weilburg zugeteilt.
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Becker, um 1880 (hs.); mit vielen Nachträgen
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten und Rechnungen: Repertorium von Ausfeld, 1885/1888 (hs.); mit Nachträgen
Bearbeiter: Becker und Ausfeld
18,625 m (1980 Urkunden; Kopiare und Handschriften; 15 m Akten)
Bestand
Literatur: Bruno Krings: Das Prämonstratenserstift Arnstein a.d. Lahn im Mittelalter. Wiesbaden 1990 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, 48).
Literatur: Jakob Müller: Geschichte der wirtschaftlichen Entwicklung der Praemonstratenser-Abtei Arnstein seit der Gründung (1139) bis zur Aufhebung (1803). Diss. Münster 1918.
Literatur: Karl Herquet: Urkundenbuch des Prämonstratenser-Klosters Arnstein a.d. Lahn. Wiesbaden 1883.
Literatur: W.M. Becker: Das Necrologium der vormaligen Prämonstratenser-Abtei Arnstein an der Lahn, in: Nassauische Annalen 16 (1881), S. 1-348.
Literatur: Jakob Müller: Geschichte der wirtschaftlichen Entwicklung der Praemonstratenser-Abtei Arnstein seit der Gründung (1139) bis zur Aufhebung (1803). Diss. Münster 1918.
Literatur: Karl Herquet: Urkundenbuch des Prämonstratenser-Klosters Arnstein a.d. Lahn. Wiesbaden 1883.
Literatur: W.M. Becker: Das Necrologium der vormaligen Prämonstratenser-Abtei Arnstein an der Lahn, in: Nassauische Annalen 16 (1881), S. 1-348.
Arnstein
Dies
Weinähr
Kalkofen
Saalscheid, Hof
Winden b. Nassau
Eschenau, Hof
Seelbach b. Nassau
Hollerich, Hof
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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17.06.2025, 12:53 PM CEST